Toshio Hosokawa – The Japan Foundation Awards Festrede des diesjährigen Preisträgers Ein vibrierender Weg hin zum musikalischen Traum: Vom Noh-Theater zu einer neuen Opernform –„Erdbeben.Träume“ und andere Werke

Erdbeben.Träume © A. T. Schaefer

Do, 29.11.2018

Goethe-Institut Tokyo, Saal

Anfahrtsbeschreibung
7-5-56 Akasaka, Minato-ku
107-0052 Tokyo

Seit 1973 vergibt die Japan Foundation jedes Jahr die „Japan Foundation Awards“ für Privatpersonen und Organisationen, die bedeutende Beiträge in den akademischen, künstlerischen und sonstigen kulturellen Bereichen und damit einen Beitrag zur Förderung des internationalen Verständnisses und der Freundschaft zwischen Japan und anderen Ländern leisten. Einer der drei Preisträger 2018 ist der Komponist Toshio Hosokawa.

Im Juli 2018 fand die Premiere seiner 6. Oper „Erdbeben.Träume“, deren ursprüngliche Idee von von Kleists „Das Erdbeben in Chili“ abstammt, in Stuttgart statt. Im Vorfeld unterstützte ihn das Goethe-Institut Tokyo bei der Recherche über das Werk von Kleists. Im April 2017 reiste dann das Team der Stuttgarter Oper nach Japan, um die Erdbebenregion um Fukushima zu besuchen. Aus Anlass der Preisverleihung und als Reminiszenz an die Kooperation tritt Toshio Hosokawa für einen Vortrag über seine Arbeit im Goethe-Institut Tokyo auf.

Im Vortrag erläutert er, wie sich seine Opernstücke von früheren Werken bis zu „Erdbeben.Träume“ entwickelt haben, wobei insbesondere der Einfluss des japanischen Noh-Theaters zu nennen ist.
 

Toshio Hosokawa © Kaz Ishikawa  Im ersten Teil werden die Opern „Stilles Meer“, „Futari Shizuka“, „Matsukaze“, sowie „Erdbeben.Träume“ mit Ton und Videoausschnitten, u.a. von Alexander Kluge, vorgestellt. Gleichzeitig wird Toshio Hosokawa seine Stücke kommentieren.
 
Im zweiten Teil findet ein Gespräch mit Prof. Yuji Nawata statt, der beim Einlesen des Originaltextes „Erdbeben in Chile“ den Komponisten unterstützt hat.
 
Teil 1: 19:00-20:10 Festrede
Pause: 20:10-20:25
Teil 2: 20:25-21:00 Diskussion mit Prof. Nawata, F&A
 
Veranstaltung der Japan Foundation in Kooperation mit dem Goethe-Institut Tokyo






 

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