Film / Voraufführung „Vom Bauen der Zukunft – 100 Jahre Bauhaus“ und „Bauhausfrauen“

Spirit of Bauhaus

Di, 15.10.2019

Goethe-Institut Tokyo, Saal

Anfahrtsbeschreibung
7-5-56 Akasaka, Minato-ku
107-0052 Tokyo

Die beiden Filme „Vom Bauen der Zukunft – 100 Jahre Bauhaus“ und „Bauhausfrauen“ laufen ab 23. November im Programm des „Bauhaus 100 Filmfestivals" im Kino Eurospace in Tokyo. Für die Voraufführung im Goethe-Institut verlost das Goethe-Institut Tokyo 30 Karten. Interessenten können sich bis Mo, 7.10., 18 Uhr über die Online-Anmeldung des Goethe-Instituts Tokyo registrieren (max. 2 Karten pro Person). Die Kartengewinner werden am Dienstag, den 8.10. benachrichtigt.
 
 
Vom Bauen der Zukunft – 100 Jahre Bauhaus
Von Niels-Christian Bolbrinker und Thomas Tielsch

Deutschland, 2018, 52 min
Deutsch, Englisch, u.a. mit japanischen Untertiteln

 
Vor beinahe hundert Jahren wurde eine radikale künstlerische Utopie in die beschauliche Stadt Weimar hineingeboren: Das Bauhaus. Ihre Auswirkungen prägen unsere Lebenswelt bis heute. Vor dem Hintergrund des 100. Bauhaus-Jubiläums erzählt der Dokumentarfilm VOM BAUEN DER ZUKUNFT – 100 JAHRE BAUHAUS nicht nur Kunst-, sondern Zeitgeschichte. Von Beginn an fragten die Architekten und Künstler des Bauhauses: Wie zusammenleben? Wie lassen sich Räume so gestalten, dass alle Menschen am gemeinsamen Leben teilhaben? VOM BAUEN DER ZUKUNFT – 100 JAHRE BAUHAUS führt uns vom legendären Bauhausgebäude in Dessau zu visionären Wohnprojekten in lateinamerikanischen Favelas, von den Kursen der Bauhaus-Meister Kandinsky, Klee und Schlemmer zu skandinavischen Schulen ohne Klassenräume, von der Berliner Gropius-Stadt zur Vision einer autofreien Metropolis.

 
Bauhausfrauen
Von Susanne Radelhof

Deutschland, 2018, 44 min
Deutsch mit japanischen Untertiteln


Die Dokumentation wirft einen ganz neuen Blick auf den Mythos Bauhaus und erzählt die Geschichte vom Bauhaus aus einer anderen Perspektive. Aus der der Frauen, die mit dem Versprechen auf ein neues, befreites Leben und Arbeiten voller Illusionen und Hoffnungen ans Bauhaus kamen – und mit alten Rollenbildern kollidierten.
Im Zentrum des Films stehen fünf visionäre und eigenwillige Frauen, die entgegen der offiziell verkündeten Gleichberechtigung viel Finesse aufwenden mussten, um neben ihren männlichen Kollegen wahrgenommen zu werden: die Textildesignerin Gunta Stölzl, die Metallkünstlerin Marianne Brandt, die Spielzeugdesignerin Alma Buscher, die Fotografin Lucia Moholy und das Multitalent Friedl Dicker, die der Bauhaus-Pädagogik bis zu ihrem tragischen Tod in Ausschwitz treu blieb.

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