In Zusammenarbeit mit Athenee Francais Cultural Center zeigen wir 6 Spielfilme von Werner Schroeter.
Werner Schroeter war ein deutscher Film-, Theater- und Opernregisseur. Er gilt neben Rainer Werner Fassbinder und Alexander Kluge, als einer der wichtigsten Vertreter des neuen deutschen Films. Schroeter, der sein Studium an der Filmhochschule frühzeitig abbrach und lange Zeit keinen festen Wohnsitz hatte, vertrat eine besondere Position im deutschen Film. Auf Grund seiner unkonventionellen Arbeiten gelang es ihm jedoch nie, dieselbe Berühmtheit zu erlangen, wie manche seiner Zeitgenossen.
Ende der 60er Jahre begann Schroeter Experimentalfilme zu drehen, die er auf Festivals präsentierte und mit denen er erste Aufmerksamkeit auf sich zog. Größere Erfolge erzielte er jedoch erst, als er sich dem Format des Langspielfilms zuwendete. Mit „Eika Katappa“, seinem ersten Langfilm, weckte er bei der internationalen Filmkritik großes Interesse. Es folgten weitere Arbeiten, die sich mit den großen emotionalen Themen, Liebe, Tod und Leidenschaft, auseinandersetzen. Zu diesem Zeitpunkt arbeitete Schroeter häufig mit einem festen Ensemble von Schauspielern zusammen und drehte Filme auf der ganzen Welt.
Stilistisch und inhaltlich sind seine Arbeiten stark von der Oper beeinflusst, für die Schroeter sein Leben lang eine große Leidenschaft besaß. Er vergötterte die Opernsängerin Maria Callas, und nutzte die Oper, wie auch das Theater als Inspirationsquelle für seine Filme.
Im Laufe seines Lebens erhielt Schroter sämtliche wichtige Auszeichnungen, darunter den goldenen Bären der Berlinale und den deutschen Filmpreis für die beste Regie. Die Verleihung des Goldenen Löwen der Filmfestspiele von Venedig für sein Lebenswerk, bestätigt, welch wichtige Rolle Schroeter für das Kino spielt.
Sein filmisches Schaffen wird nun erneut im Goethe-Institut Tokyo vorgestellt. An drei Tagen werden 6 verschiedene Filme gezeigt, um einen Eindruck von Werner Schroeters einzigartigem Werk zu vermitteln.
23.04.
14:10 Uhr
Der Bomberpilot (65min)
15:45 Uhr:
Der Tod der Maria Malibran (104min)
18:00 Uhr:
Eika Katappa (143min)
24.04.
14:00 Uhr:
Willow Springs (78min)
15:50 Uhr:
Werner Schroeter im Österreichischen Filmmuseum/Neapolitanische Geschwister (146min)
18:50 Uhr:
Tag der Idioten (106min)
25.04.
12:45 Uhr:
Der Bomberpilot (65min)
14:15 Uhr:
Der Tod der Maria Malibran (104min)
16:25 Uhr:
Willow Springs (78min)
18:10 Uhr:
Werner Schroeter im Österreichischen Filmmuseum /Neapolitanische Geschwister (146min)
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