Ausstellung ARTE BASE Momoshima-Insel von morgen

ART BASE Momoshima

Das Kunstzentrum Art Base Momoshima veranstaltet die dritte Phase des Rahmenprojekts "100 Ideen, die Insel von morgen. Wie kann die Kunst zu einer besseren Gesellschaft beitragen?". 

Diese Ausstellung findet auf der abgelegenen Insel Momoshima in der Stadt Onomichi, Hiroshima, statt, wo die Bevölkerung und die Geburtenrate immer weiter abnehmen. Die Ziele des Projektes sind, mithilfe der Kunst nicht nur Menschen in die bevölkerungsarme Region zu locken, sondern auch den Blick der Besucher auf Möglichkeiten zu lenken, wie ein Vorbild für die Gesellschaft geschaffen werden kann. Mit diesen Zielen im Blick präsentieren die Künstler zusammen mit dem Kunstzentrum Momoshima Ideen zur Erschaffung der "Insel von morgen".

An der dritten und letzten Phase nehmen insgesamt 9 Gruppen mit 13 jungen Künstlern aus Deutschland, USA, Japan und anderen Ländern teil. Sie werden sich mit Themen wie Umwelt und Energie auseinandersetzen, während des Aufenthalts auf der Insel das alltägliche Leben der Einwohner beobachten und die Werke ausstellen, die durch Austausch und Zusammenarbeit mit den Einwohnern entstanden sind.


Teilnehmende Künstler aus Deutschland
 



Andreas Greiner
, geboren 1979 in Deutschland. Wohnhaft in Berlin.
Machte 2013 an der Kunsthochschule Berlin als Meisterschüler unter Professor Olafur Eliasson vom Institut für Raumexperimente seinen Abschluss. Als Material für seine Werke dienen ihm unter anderem Lebewesen wie Meeresglühwürmchen und phosphoreszierende Mikroorganismen. Seine Werke über Biotechnologie lassen den Betrachter neue Möglichkeiten der Fusion mit der Wissenschaft erfahren.




Markus Shimizu
, geboren 1977 in Tokyo. Wohnhaft in Berlin.
Die Werke dieses Künstlers sind durch besondere Originalität ausgezeichnet, wie z.B. sein Projekt zur Selbstversorgung im brasilianischen Dschungel oder eine Performance, in der er die Eintrittspässe der Zuschauer mit einem selbst gemachten Stempel bedruckte, sowie Aktionen zu Themen wie Ökologie, Begegnung oder Kommunikation. In dieser Phase präsentiert er während seines Aufenthaltes auf der Insel u.a. ein Projekt, für das er Biogas benutzt, und führt außerdem einen Workshop mit den Bewohnern durch.




Raul Walch
, 1980 in Frankfurt geboren. Wohnhaft in Berlin.
Nach Beendigung seines Studiums der Bildhauerei an der Weißensee Kunsthochschule Berlin im Jahr 2008, machte er 2012 am Institut für Raumexperimente der Kunsthochschule Berlin seinen Abschluss in der Klasse Professor Olafur Eliassons. In den Werken Raul Walchs, der vor seinem Kunststudium Soziologie studierte, spielen Performances im öffentlichen Raum eine wichtige Rolle.

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