Vortrag und Gespräch Die Veränderung der Medienlandschaft in Deutschland
Martin Doerry spricht über Journalismus im digitalen Zeitalter
Die Zeitschrift DER SPIEGEL mit Hauptsitz in Hamburg, das dieses Jahr seine 25-jährige Städtepartnerschaft mit Osaka feiert, erscheint seit 1947 und spielt eine wichtige Rolle bei der Bildung der öffentlichen Meinung.
Martin Doerry, der lange Jahre als stellvertretender Chefredakteur des Magazins tätig war, berichtet über die Bedeutung der digitalen Revolution für den deutschen Medien- und Verlagsmarkt und ihren Einfluss auf den Journalismus und seine Formen der Berichterstattung.
Martin Doerry
Dr. Martin Doerry wurde am 21. Juni 1955 in Veerßen bei Uelzen geboren.
Im Anschluss an das Abitur studierte er Germanistik und Geschichte in Tübingen. Nach einem Stipendiatenaufenthalt 1978 an der Universität Zürich und dem Ersten Staatsexamen erhielt er 1983 ein Promotionsstipendium der Friedrich-Ebert-Stiftung. 1985 promovierte er in Geschichte.
Von 1985 bis 1987 arbeitete er als Reporter im SDR-Studio Karlsruhe, Ende 1987 wechselte er zum SPIEGEL-Verlag als Redakteur im Ressort Deutschland II, Bereich Bildungspolitik. Im Oktober 1991 übernahm er zusammen mit Dr. Mathias Schreiber die Leitung des Ressorts Kultur II (Feuilleton). Seit November 1996 leitete er zusammen mit Dr. Gerhard Spörl das Ressort Deutsche Politik.
Von 1998 bis 2014 amtierte Doerry als stellvertretender Chefredakteur des SPIEGEL. Seit dem 1. August 2014 arbeitet er als Autor für das Nachrichtenmagazin.