Freitag, 14.10.2016 Filmvorführung ab 19:00, Einlass ab 18:30
Appla Takaishi, Kleine Halle
Als Vorprogramm der Tanzvorführung „Ronin – Made in Germany“ vom Freitag, 21.10.2016 in der Appla-Halle wird der Film „Break Beaters“ gezeigt, der auf dem sozialen Phänomen der Break Dance Bewegung in der DDR in den 1980ern basiert.
Mit dem Kauf von Tickets der Tanzvorführung genießen Sie den kostenlosen Eintritt zur Filmvorführung (erste 100 Personen). Nicht verpassen!
Als in den 1980ern in der DDR der Sozialismus herrschte, boomte der Break Dance. Während die Regierung Gleichschaltung erzeugen wollte, strebte die hoffnungstragende Jugend danach, sich durch freien Tanz auszudrücken. Inspiriert durch den US-Film „Beat Street“ (1984), begann die DDR-Jugend selbst Break Dance und Roboter-Tanz zu lernen. Überall auf der Straße konnte man Jugendliche tanzen sehen. Auf diesem tatsächlichen, sozialen Phänomen basiert der Film, der auf unterhaltsame Art und Weise von im Tanzen liegenden Freiheiten und Träumen erzählt. Break Beaters ist nicht nur in Deutschland beliebt, sondern erhielt auch im Ausland positive Resonanz.
Break Beaters (Originaltitel: "Dessau Dancers")
Sommer 1985, DDR, Dessau: Der 18-jährige Frank sieht im westdeutschen Fernsehen „Break Dance“ und ist sofort davon gefesselt. Vom Break Dance begeistert, sucht er sich drei Gefährten: Alex, der im selben Sportverein aktiv ist, die schöne Turnerin Martina und Michel, der ebenfalls von „Beat Street“ fansziniert ist. Während die Bewegung des Break Dances unter den Jugendlichen boomt, überlegt sich die sozialistische Regierung bereits, wie man diese verbieten kann. Als Frank an Bekanntheit gewinnt, nimmt ihn die Volkspolizei fest. Die Bewegung lässt sich dadurch allerdings nicht einschüchtern. Also beschließt die Regierung kurzerhand den Break Dance als „akrobatischen Schautanz“ dem Sozialismus zu unterstellen und schickt die Tanzgruppe auf Tour durch die DDR. Doch der Erfolg hat seinen Preis: die Freiheit des Tanzens.