Andreas Gursky

Ausstellung

  • The National Museum of Art, 4-2-55 Nakanoshima, Kita-ku

  • Preis Erwachsene 1.500 Yen / Studenten 1.200 Yen / Oberschüler 800 Yen
    (Mittelschüler und Kinder kostenlos)
Der deutsche Fotograf Andreas Gursky ist einer der bekanntesten zeitgenössischen Fotografen der Welt. Er ist nun mit einer Einzelausstellung zum ersten Mal in Japan und wird eine Auswahl seiner Werke präsentieren.
Mit Wurzeln in der traditionellen deutschen Fotografie ist Gursky Vorreiter in breitformatigen Laserprint-Bildern. Gurskys Fotografien repräsentieren die moderne Gesellschaft. Er erlangte weltweite Anerkennung für seine einzigartige visuelle Darstellung, in der sich alles gleichsam auf die Anonymität und die Austauschbarkeit bezieht.
Es sind 50 von Gursky selbst ausgewählte Fotografien, die von seinen frühen Arbeiten aus den 1980er Jahren, über die Meisterwerke wie „99 Cent“ (1999) ,“Rhein II“ (1999) ,“Chicago Mercantile Exchange III“ (1999), „F1 Pit Stop IV“ (2007), „Pyongyang I“ (2007 ), „Tokyo Stock Exchange (1990) und „Kamiokande“ (2007) - beide in Japan aufgenommen - bis hin zu seinen neuesten Werken wie „Qatar“ (2012). Seine jüngsten Fotoserien wie "Ocean“ (2010), mit Hilfe von Satellitenbildern kreiert, und "Bangkok " (2011), die die Oberfläche eines Flusses zeigt, vermitteln zunehmend konzeptionelle Überlegungen des Künstlers. Gursky schafft eine völlig neue Welt, die bei aller Konkretheit im Verfahren und in der Darstellung eher an abstrakte Gemälde erinnert.

Andreas Gursky wurde 1955 in Leipzig geboren. Er studierte von 1977 bis 1980 an der Folkwang Universität der Künste in Essen Visuelle Kommunikation bei Michael Schmidt und Otto Steinert und war von 1980 bis 1987 Meisterschüler bei Bernd Becher an der Kunstakademie Düsseldorf. Er gehört zur Gruppe der renommierten Becher-Schüler, zu der auch Candida Höfer, Axel Hütte, Thomas Ruff und Thomas Struth gehören und für die der Begriff der „Düsseldorfer Fotoschule“ geprägt wurde. Gursky wurde 2010 als Professor für das Fach Freie Kunst an die Düsseldorfer Kunstakademie berufen.