Deutscher Filmabend Glück
Regie und Drehbuch: Doris Dörrie, 112 Min., Deutschland, 2012
Im November wird "Glück", der neueste Film von Doris Dörrie, gezeigt. Die Regisseurin, die sich gerade in der Künstlerresidenz „Villa Kamogawa“ in Kyoto aufhält, wird anwesend sein und steht nach der Vorführung für eine Diskussion zur Verfügung. Der Film ist auf deutsch mit japanischen Untertiteln, das anschließende Gespräch wird ins Japanische gedolmetscht.
Traumatisiert durch den in ihrer Heimat herrschenden Bürgerkrieg, flieht die junge Irina aus Osteuropa nach Berlin. Während sie sich als Prostituierte über Wasser hält, lernt sie den arbeitslosen Punker Kalle kennen und lieben. Sie nimmt ihn in ihrer Mietwohnung auf. Eines Tages findet Kalle die Leiche eines Freiers in Irinas Wohnung.
Doris Dörrie (geboren in Hannover) ist als Film- und Opernregisseurin, Schriftstellerin und Professorin tätig. Nach ihrem Schauspielstudium an der University of the Pacific in Stockton, Kalifornien und an der New School of Social Research in New York studierte sie an der Hochschule für Fernsehen und Film in München, wo sie seit 1997 den Lehrstuhl Creative Writing/Drehbuch inne hat.Für ihre filmischen und literarischen Werke wurde sie vielfach ausgezeichnet. Auf ihre erste Japan-Reise 1985 zum Tokio Filmfestival mit ihrem Debütfilm „Mitten ins Herz“ folgten zahlreiche weitere Aufenthalte. Sie drehte drei Spielfilme in Japan: „Erleuchtung garantiert“, „Der Fischer und seine Frau“ und „Kirschblüten-Hanami“ und beschäftigte sich auch literarisch und in ihren Operninszenierungen immer wieder mit Japan.