Konzert Deutsches Hauskonzert wieder entdecken

Entstehung und Wandel

Das 19. Jahrhundert war in Europa eine Blütezeit der Hauskonzerte, welche zu Hause und in kleinen Gruppen veranstaltet wurden. Dort wurde sowohl klassische Musik gespielt als auch Gedichte vorgetragen. Nun wird das Ehepaar Herms mit Musik und Literatur das damalige Ambiente eines Hauskonzerts wieder entstehen lassen. Makiko Takeda-Herms, Dozentin an der Musikhochschule der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz, spielt Klavier (Brahms, Mendelssohn, Schumann, u.a.) und Alfred Herms, Schauspieler am Staatsschauspiel in Dresden, liest deutsche Gedichte (Heine, Hesse, Eichendorff u.a.).


Makiko Takeda-Herms: Geboren 1950 in Osaka. Sie erhielt ihre erste pianistische Ausbildung an der Toho-Musikschule in Tokio. Danach studierte sie an der Staatlichen Hochschule für Musik in Frankfurt am Main, an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater in Hannover und am Mozarteum Salzburg. 1976 gewann sie den ersten Preis beim 11. Internationalen Klavierwettbewerb "Alessandro Casagrande" in Terni (Italien). Als Solistin ist sie vor allem in Europa, Amerika und Japan tätig. Makiko Takeda-Herms ist Dozentin an der Musikhochschule der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz. Seit 1994 leitet sie den Künstlerverein „amici dell'arte“ in Wiesbaden.

Alfred Herms: Geboren 1942 in Plöhnen (Ostpreußen). Von 1970 bis 1974 studierte er Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Es folgten Engagements als Schauspieler des Ensembles an zahlreichen deutschen Staats- und Stadttheatern, beginnend in Bielefeld, gefolgt von Wiesbaden, Freiburg , Nürnberg , Karlsruhe und Neuss. Zurzeit gibt er als freischaffender Künstler Gastspiele in verschiedenen Städten in Deutschland und der Schweiz. Zusammen mit seiner Ehefrau Makiko Takeda-Herms veranstaltet er Aufführungen mit klassischer Musik und Literatur.

Zurück