Filmvorführung Fassbinder und seine schönen Heldinnen
Meisterregisseure des Neuen Deutschen Films
Rainer Werner Fassbinder, der 1982 mit nur 36 Jahren verstarb, drehte während seines kurzen Lebens mehr als 40 Filme. Dabei legte er großen Wert auf die Verfilmung des Zeitgefühls Deutschlands. Die Filmtrilogie zeigt „Die Ehe der Maria Braun“, „Lola“ und „Martha“, in denen die Liebe der Frauenfiguren im Mittelpunkt steht. „Die Ehe der Maria Braun“ erzählt eine Geschichte im Nachkriegsdeutschland am Beispiel des Einzelschicksals der Maria Braun. Für die Verkörperung der Hauptfigur erhielt Hanna Schygulla den "Silbernen Bären" auf der Berlinale.Fassbinders drei starke Heldinnen, Maria, Lola und Martha, lassen ihre tragische Vergangenheit hinter sich und versuchen, sich eigene Existenzen zu sichern. Verpassen Sie nicht dieses dramatische Kinoerlebnis!
„Die Ehe der Maria Braun“ „Lola“ „Martha“
Rainer Werner Fassbinder war einer der bedeutendsten Regisseure des Neuen Deutschen Films. Mit seinen Filmen konnte er seinen künstlerischen Anspruch mit dem Unterhaltungsbedürfnis der Zuschauer in Einklang bringen. Er war mit seinem Werk und seiner Persönlichkeit einer der exponiertesten und umstrittensten Künstler der Bundesrepublik Deutschland.
Filmübersicht
„Die Ehe der Maria Braun“ 1979, 120 Minuten
Darsteller: Hanna Schygulla, Klaus Löwitsch
Dieses Meisterwerk machte Fassbinder über Nacht zu einer internationalen Berühmtheit. Ein „Frauenfilm“ über die absolute Liebe.
„Lola“ 1981, 115 Minuten
Darsteller: Barbara Sukowa, Armin Mueller-Stahl
Der Film zeigt die in der Filmgeschichte immer wiederkehrende ewige Heldin „Lola“.
„Martha“ 1975, 112 Minuten
Darsteller: Margit Carstensen, Karlheinz Böhm
Geschichte einer seltsamen Dreiecksbeziehung zwischen Martha und zwei Männern, in der private und berufliche Interessen verflochten sind.