Regie: Helmut Käutner, BRD, 108 Min., 1955
Der Film erzählt die Geschichte der Näherin Anna Kaminski, die in den 1950er Jahren direkt in der Grenzzone auf der Ostseite lebt. Da ihr kleiner Sohn Joachim im Westen bei seinen Großeltern wohnt, versucht Anna immer wieder über die Grenze zu gelangen, um Joachim zu sehen. Bei einem ihrer Gänge trifft sie auf den bayrischen Grenzpolizisten Carl Altmann, der ihr hilft, ihren Sohn illegal in den Osten holen. Beide verlieben sich ineinander. Doch in dem immer strenger bewachten Grenzgebiet steht ihre Liebe unter keinem guten Stern... Einer der wenigen kritischen Filme über die damalige Gegenwart, der einem die Unmenschlichkeit der Mauer wieder ins Bewusstsein ruft.
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