Solistische Impulse und Ensemble-Geist verschmelzen zu einer dichten Homogenität: Das macht das dogma chamber orchestra aus Deutschland aus. Vom 8. bis zum 11.2. geben sie nun erstmals vier Konzerte in Japan, davon eines am 10.2. in der Tokyo Bunka Kaikan Recital Hall.
Das
dogma chamber orchestra wurde 2004 von Mikhail Gurewitsch gegründet. Unter seiner Leitung kommen 16 junge, aber bereits international erfahrene Musiker*innen zusammen, um zeitgerechte Interpretationen klassischer Musik mit moderner Konzertgestaltung zu verbinden.
Die Musiker*innen spielen im Stehen und ohne Dirigent*in. Das gibt ihnen die Möglichkeit, solistische Impulse und Ensemble-Geist zu einer dichten Homogenität zu verschmelzen. Jedes Mitglied ist gefordert, auf das andere zu hören, zu agieren und zu reagieren. Dies lässt eine unentwegt pulsierende Dynamik und Energie entstehen.
Sie legen sich nicht auf eine bestimmte Epoche oder Stilrichtung der Musik fest. So finden sich in ihrem Repertoire Werke vom Barock bis zur Gegenwart, von weltbekannten bis zu neu entdeckten Komponisten.
Der Name wurde in Anlehnung an das Dogma-95-Manifest gewählt, welches eine Gruppe von Filmregisseuren um Lars von Trier 1995 veröffentlichte. Es richtet sich gegen die Wirklichkeitsentfremdung des Kinos, gegen seine dramaturgische Vorhersehbarkeit und gegen obsessive Verwendung von Technik und Effekten.
Weitere Termine (außerhalb von Tokyo):
Sa. 08.02.2020, 15:30
Kuki Sogo Bunka Kaikan Hall
Mit Kazuma Miura (Bandoneon) und Atsushi Yamanaka (Klavier)
So. 09.02.2020, 16:00 Uhr
MIE Center for the Arts
Mit Kazuma Miura (Bandoneon) und Atsushi Yamanaka (Klavier)
Di. 11.02.2020 (Feiertag), 15:00 Uhr
RYUTOPIA Niigata City Performing Arts Center
Mit: Daichi Nakamura (Geige)
Diese Konzertreise wird gefördert durch das Goethe-Institut und die Nomura Foundation.
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