Auf Initiative der Künstlerin Natacha Nisic, einer früheren Residentin der Villa Kujoyama, beteiligen sich Künstlerinnen aus aller Welt, auch aus Deutschland, seit April 2020 wöchentlich am Online-Projekt «Crown Letter», einer Sammlung von Bildern und Fotografien, sowie multimedialen und literarischen Arbeiten. Diese Werke, die zu einer Art "kollektivem Tagebuch" der Pandemie geworden sind, werden im Rahmen von KG+ im Institut français du japon - Kansai/Kyoto und im Zusammenhang mit dem Kyotographie International Photography Festival präsentiert.
Über diesen wöchentlichen Crown Letter hinaus treffen sich die Künstler seit zwei Jahren jede Woche im «Crown Salon», einem virtuellen Salon auf Zoom. Diese Orte des Austauschs haben es den Künstlerinnen ermöglicht, die aufeinanderfolgenden Pandemiewellen zu überstehen, deren einschränkende Gesundheitsmaßnahmen unsere Vorstellung von Zeit und Raum durcheinander gebracht haben. Sie teilen dort die Herausforderungen ihres künstlerischen oder sozialen Innenlebens und denken gleichzeitig über die Stellung der Frau in der Kunst während und nach der Pandemie nach.
Zum Abschluss der Ausstellung am Samstag, den 7. Mai, wird die Möglichkeit angeboten, einen dieser Crown Salon von innen zu erleben, in dem ca. zehn Mitglieder aus der ganzen Welt via Zoom zu Wort kommen, um ihre Erfahrungen zu teilen, in diesen intimen Raum Einblicke zu geben und die Entwicklung ihrer Praxis in Verbindung mit den aktuellen Ereignissen darzustellen.
Moderiert von Katja Stuke / Fotografin, Mitglied von Crown Letter Project
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