Ausstellung Play by rules

Copyright: Timo Herbst und Marcus Nebe / VG Bild-Kunst Copyright: Timo Herbst und Marcus Nebe / VG Bild-Kunst

Fr, 12.08.2022 –
Fr, 16.09.2022

Laboratory of Art and Form (LOAF) in Kyoto

Timo Herbst in Kollaboration mit Marcus Nebe

Der Künstler und Stipendiat der Villa Kamogawa von 2016, Timo Herbst, hat in Kollaboration mit Marcus Nebe die Ausstellung „Play by rules“ ins Leben gerufen, die sich um fünf Video-Installationen herum aufbaut.

Als Ausstellungsbesucher*in wird man beim Betreten der Venue mit Szenen von Volksversammlungen konfrontiert, in denen für politische und soziale Forderungen protestiert wird.

Trotz geographischer und kultureller Unterschiede innerhalb der dargestellten Szenen hört man die gleichen emotionalen Stimmen und das selbe aggressive Wutverhalten ist auf allen Bildschirmen zu sehen.

Was sind die Hintergründe dieser Versammlungen? Wogegen begehren die Menschen auf und worüber sind sie wütend? Das ist nicht das Einzige, was die Künstler zu projizieren versuchen. Durch die Verbreitung von Mobiltelefonen könnte heute jeder Fotos und Videos relevanter Szenen aufnehmen, und so kämpfen Fernsehsender, Live-Reporter, Blogger, Aktivisten, Kritiker u.a. um die Durchsetzung ihrer jeweiligen Perspektiven und Interpretationen. Während Bilder von Ereignissen auf der ganzen Welt sich schnell und einfach zu Hause ansehen lassen, müssen wir sie heute gleichzeitig auf Propaganda und Unwahrheiten überprüfen. 

In der Ausstellung sind darüber hinaus die Zeichnungen von Timo Herbst zu sehen, in denen die Erinnerungen an Proteste im öffentlichen Raum in den deutschsprachigen Ländern des 15. Jahrhunderts visuell ausgedruckt werden.

Die Öffnungszeiten finden Sie auf der Webseite von LOAF.

Eröffnung: 12. August, stündlich von 14 Uhr bis 19 Uhr

Am 13. und 14 August, 14 Uhr und 17 Uhr, werden die Künstler Führungen durch die Ausstellung geben (auf Englisch und Deutsch).

*Eröffnung und Führungen: Voranmeldung erforderlich an info@loaf-jp.com
*Die Anzahl der Personen vor Ort kann begrenzt sein.

Unterstützung: Goethe-Institut Villa Kamogawa and IFA-Institut für Auslandsbeziehungen
 

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