Goethe-Institut Tokyo
Takao Kawaguchis Tanzprojekt "ROSENTANZ: CRITIQUE OF PURE SEXUALIZATION " wurde als Work in Progress im Oktober 2022 im Saal des Goethe-Institut Tokyo zum ersten Mal präsentiert. Die ausgearbeitete Version des Projektes wird jetzt in Theater X in Tokyo zu sehen sein.
Heitere Dunkelheit
Ausgehend vom frühen Meisterwerk „Barairo Dance (Rosentanz)“ (1965) von Tatsumi Hijikata, Gründer von Ankoku Butoh (Tanz der Finsternis), der in den turbulenten 60er Jahren unter dem Zeichen der Avantgarde unverwechselbare Spur hinterlassen hat, kreiert Takao Kawaguchi einen heiteren Ankoku (dunkle)-Tanz mit einer Gruppe talentierter Tänzer*innen gemischter Herkunft und Generationen.
Die Körper von Menschen zwischen 20 und 80 Jahren vermischen sich mit Musik, Film, Beleuchtung in einen Strudel des Chaos und alle geschichtlichen und ästhetischen Normen werden im Lichte des Begriffs von "Camp" hinterfragt. Der heitere und gleichzeitig dunkle „Rosentanz“ des 21. Jh., der das Gegenteil der Hygiene und Harmlosigkeit verkörpert, geht jetzt los.
Konzept und Choregraphie: Takao Kawaguchi
Tänzer*innen: Isso Miura, Mikiko Kawamura, Shinnosuke Fujita, Karu Miyoshi, Takao Kawaguchi
Musik: Tetsu Umehara, Ryuichi Ono, Kei Matsumaru
Gefördert durch Arts Council Tokyo (Tokyo Metropolitan Foundation for History and Culture)
Filmvorführungen:
Die "dekonstruktive" Komplizenschaft von Butoh und Film, kuratiert von Akihiro Suzuki (Art Saloon)
Twitter:@SaloonArt
Do.10.08., 16:30
"Crazy Love" (1968, 97 Min.)
Regie: Michio Okabe
Fr. 11.08., 12:30
"Artaud Deux!"(2013, 19 Min.)
Regie: Ko Murobushi, Aufnahme und Schnitt: Akihiro Suzuki
"
Minotaur Disco (Director's cut)"(2021, 47 Min.)
Regie: Takao Kawaguchi, Aufnahme und Schnitt: Akihiro Suzuki
Preis: 1.300 Yen
Reservierung:
https://shibai-engine.net/prism/pc/webform.php?d=e6gikbsx
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