Fabrice Mazliah Tanz in der Stadt?

Ende September 2015 besuchte uns Fabrice Mazliah, als Teil des Kollektivs MAMAZA. Mit Unterstützung von lokalen Künstlern und Künstlerinnen performten sie in Nairobi ASINGLELINE. MAMAZA bezeichnen ihre Installation als einen ausgeführten Gedanken. Sie legen eine gerade rote Linie durch das Stadtzentrum und verbinden dadurch Dinge und Orte, die oftmals sowohl geographisch als auch im Geiste weit voneinander entfernt liegen. Mit dieser Performance wollen sie mit Passanten ins Gespräch, über die Rolle von Tanz im öffentlichen Raum kommen. 

In Kenia hat mich überrascht,
…die Menge an Regeln und Einschränkungen wenn man ein Projekt im öffentlichen Raum durchführen möchte.
 
An meinen Wohnort Frankfurt erinnert mich in Nairobi,
…die Strenge und die Hochhäuser.
 
Besonders schön während meines Besuchs, fand ich,
…wundervolle und interessante Künstler und Künstlerinnen zu treffen, die an dem Projekt teilnahmen, ebenso diejenigen Menschen die so herzlich ihre Türen für unser Projekt öffneten.
 
Mein Lieblingsgericht in Kenia ist,
…Ugali (Maisbrei) und Sukuma Wiki (grünes Gemüse)
 
Mein Lebensmotto ist,
…behalte stets eine Ich-Weiß-Nicht-Haltung und bleibe immer neugierig.

Fabrice Mazliah studierte Tanz in seiner Heimatstadt Genf sowie auch in anderen Städten. Er produzierte einige Soloarbeiten sowie auch Kollaborationsarbeiten mit anderen Künstlern. Zusammen mit May Zarhy und Yannis Mandafounis gründete er das Kollektiv MAMAZA. Das Kollektiv geht ür eine Residenz ans DeSingel Theater in Antwerpen (2011/12), während welcher sie unter anderem das Stück ASINGELINE (2011) kreieren. ASINGELINE tourte bereits durch Europa, Israel und Afrika und wurde ebenfalls als Doku-Installation an vielen Orten gezeigt. Nachdem MAMAZA Förderung von der Kulturstiftung des Bundes erhielt, gingen sie für eine zweijährige Residenz ans Künstlerhaus Mousonturm in Frankfurt