ANDREAS BAUM Tägliche Neuanfänge

Andreas Baum besuchte im Februar 2018 das Goethe-Institut, wo er in Kooperation mit dem renommierten kenianischen Schriftsteller Peter Kimani einen Schreibworkshop und eine Lesung durchführte.

Darüber hinaus hielt er eine Lesung an der deutschen Schule, einen Schreibworkshop für Germanistikstudenten an der Kenyatta Universität und war auch Gastautor bei unserem monatlichen AMKA Forum, einem literarischen Workshop für aufstrebende Autoren.
 
In Kenia hat mich überrascht, 
wie schnell ich mich wie zu Hause gefühlt habe.

An Berlin erinnert mich in Nairobi... die Neugier der Bewohnerinnen und Bewohner auf Besucher und die Freude an einer Party, überall und jederzeit.

Besonders schön während meines Besuchs fand ich, 
... das klare Licht am Morgen, das satte Grün der Pflanzen, die rote Erde, die Blumen, die Schönheit einer Großstadt unter Bäumen.

Mein Lieblingsgericht in Kenia ist,
... Ugali mit Kohl und Linsen.

Mein Lebensmotto ist,
... „Jeder Tag ist ein neuer Anfang.“
 
Andreas Baum, Jahrgang 1967, ist in Nairobi und Witzenhausen an der Werra aufgewachsen. Er hat in Berlin und Mexiko studiert, Reportagen führten ihn nach Afghanistan und Lateinamerika, wiederholt vertrat er den ARD-Hörfunkkorrespondenten in Tel Aviv. "Wir waren die neue Zeit" (Rowohlt, 2016) ist sein Debütroman. 2017 erhielt er das Literaturstipendium der Stiftung Preußische Seehandlung, 2018 war er Döblin Stipendiat der Akademie der Künste Berlin. Im November 2018 erschien die Erzählung "Der Dienst" in der Online-Anthologie des Nordhessischen Autorenpreises An Der Grenze. Andreas Baum lebt als Schriftsteller in Berlin und ist Redakteur bei Deutschlandfunk Kultur.

Andreas Baum © Wamwiri Kimachia