Alex Capus Léon und Louise

Alex Capus: Léon und Louise; © Hanser Verlag © Hanser Verlag Die Atlantikküste Frankreichs um 1918: Léon und Louise, beide siebzehn, hat es durch die Wirren des Ersten Weltkriegs in das kleine Städtchen St. Luc-sur-Marne verschlagen. Léon arbeitet als Morseassistent des Bahnhofsvorstehers, Louise als Gehilfin des Bürgermeisters. Sie verlieben sich. Nachdem sie ein gemeinsames Wochenende am Strand der Hafenstadt Le Tréport verbringen, hat ein Fliegerangriff ihre gewaltsame Trennung zur Folge. Zehn Jahre halten sie einander für tot – bis sie sich 1928 in der Pariser Métro unverhofft wiederbegegnen. Diesmal sind die Dinge jedoch schwieriger als mit siebzehn, denn Léon ist nun verheiratet und auch Louise ist ihren eigenen Weg gegangen...


Alex Capus erzählt von einer großen Liebe in Zeiten der Weltkriege. Seine Sprache ist spielerisch und intensiv, humorvoll und tiefgründig, pariert bravurös Kitsch und Gefühlsduseleien. Eine leise Liebesgeschichte, in der man die Gefühle der Personen von einer zur anderen mitnimmt, sie anerkennt und versteht: jeder hat hier ein bisschen Recht.