Zihua Tan:
„Walking on the Mångata“

Zihua Tan; © Denis-Carl Robidoux © Denis-Carl Robidoux Zihua Tan wurde 1983 in Malaysia geboren. Seine Werke wurden in Asien, Nordamerika und Europa im Rahmen unterschiedlicher Festivals aufgeführt, u.a. Fontainebleau Summer School Music Program (Frankreich, 2013), Accès Arkea (Kanada, 2013), Composit Festival (Italien, 2012), Beijing International Composers‘ Workshop (China, 2011), Kansas City Electronic Music and Arts Alliance’s Finale Concert (USA, 2011) und Kuala Lumpur Contemporary Music Festival (Malaysia, 2009).Seit 2008 hat er mit Ensembles wie dem Studio musikFabrik, dem Ensemble Mosaik (Südostasien), dem Ensemble L’Arsenale, dem Ensemble Arkea und dem Malaysian Philharmonic Orchestra zusammengearbeitet.

Im Dezember 2013 nahm Tan am vom Goethe-Institut organisierten Young Composers in Southeast Asia Festival teil. Zudem wurde er unlängst zum „Composer-in-residence“ an der McGill University ernannt, wo das Contemporary Music Ensemble sein Werk „In Moving Stillness“ im Februar 2014 aufführen wird. In der Vergangenheit gewann Tan bereits Preise beim Accès Arkea, der HSBC Young Composers Competition und der Ton de Leeuw International Composition Competition.

Er ist darüber hinaus Gründungsmitglied der Society of Malaysian Contemporary Composers. Er studierte bei Philippe Leroux, Tristan Murail, Joshu Fineberg, Allain Gaussin, François Paris und Jambes Mobberley und promoviert derzeit bei dem kanadischen Komponisten John Rea an der McGill University. Vor seiner vollberuflichen Tätigkeit als Komponist, arbeitete er als Elektroingenieur. Seinen Abschluss in Ingenieurswesen erhielt er an der University of Michigan, Ann Arbor.Für seine kompositorische Arbeit, in der er die Komplexität des menschlichen Daseins reflektiert, lässt sich Tan häufig durch die Natur inspirieren.

„Walking on the Mångata“ für Flöte, Klarinette (+Bassklarinette), Oboe, Perkussion, Klavier, Guzheng, Geige, Bratsche und Cello

Zihua Tan, Walking on the Mangata; © Zihua Tan © Zihua Tan „In „Walking on the Mångata“ erkunde ich mein eigenes Gefühl von Zugehörigkeit in einer zunehmend globalisierten Welt. Der schwedische Begriff „Mångata“ bezieht sich auf die schimmernde Reflexion, die der Mond auf dem Meeresspiegel erzeugt. Der ansonsten englischsprachige Titel sowie die Verwendung eines traditionellen chinesischen Instrumentes als teil eines klassisch-westlichen Ensembles kann zwar auch auf das Phänomen dieser kulturellen „Gleichschaltung“ bezogen werden, ist aber vor allem das Ergebnis künstlerischer Entscheidungen. Einige technische Aspekte der Komposition richten sich nach den 24 Sonnenständen des traditionellen chinesischen „Bauernkalenders“.“