Jeehoon Seo:
„Phantasmes pour daegeum et ensemble“

Jeehoon Seo © Jeehoon Seo Jeehoon Seo ist zur Zeit als freischaffender Komponist in Berlin tätig. Er hat sein Studium der Komposition an der Kookmin University (Korea) und der Hochschule für Musik Hanns-Eisler Berlin abgeschlossen. Er studierte bei Hanspeter Kyburz, Wolfgang Heiniger, Kyungjung Kim, Ilsup Kil und Soojung Shin. Zur Zeit nimmt er an der Kompositions-Meisterklasse des Seoul Philharmonic Orchestra unter Leitung von Unsuk Chin teil.
 
Im Jahr 2011 erhielt Jeehoon Seo den 3. Platz des Hanns-Eisler-Preis für Komposition und Interpretation zeitgenössischer Musik. 2014 folgte ein Kompositionsauftrag des Seoul Philharmonic Orchestra. Für 2015 sind Aufführungen seiner Stücke durch das Orchestre Philharmonique de Radio France auf dem Festival d’Automne à Paris sowie durch das Ensemble Modern auf der cresc… Biennale für Moderne Musik Frankfurt RheinMain geplant; eine Aufführung seiner Filmmusik in Kooperation mit der Filmakademie Baden-Württemberg ist angekündigt. Darüber hinaus ist Jeehoon Seo zum 7. Internationalen Kompositionsseminar der Internationalen Ensemble Modern Akademie eingeladen.
 
Neben seiner kompositorischen Arbeit ist Jeehoon Seo künstlerischer Leiter des Berliner Ensemble Essenz sowie Direktor des Essenz Music Festival, das er mit Unterstützung des Arts Council Korea ebendort durchführt.

„Phantasmes pour daegeum et ensemble“ für Daeguem, Oboe, Klarinette, Fagott, Klavier, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass

Egon Schiele: „Mutter und Kind“ (1910) Egon Schiele: „Mutter und Kind“ (1910) | © Gemeinfrei „Die Welt steht still.
Nur die verschiedenen Welten in den Augen eines jeden Menschen
bewegen sich unaufhörlich.
In Stein gehauen versteckt die Erfahrung ihr Gesicht
in einer in sich verkehrten Welt.
Eines jeden Welt ist anders.
Und dann,
wie wir es kennen,
verändert sich die Welt.“