Kwang Ho Cho:
„Garden of Silence I“

Kwang Ho Cho © Kwang Ho Cho Kwang Ho Cho wurde 1987 in Pyeongtaek (Korea) geboren und erhielt seit 1992 Geigenunterricht. Sein erstes Werk, Thema und Variation in d-Moll für Geige und Klavier, komponierte er im Jahr 1994.
 
Im Juni 2000 gewann er den dritten Preis beim Geigenwettbewerb des Gyeonggi Metropolitan Office of Education. Von 1998 bis 2005 gab er zahlreiche große Konzerte, u.a. mit dem YMCA Youth Orchestra, dem Pundang Youth Orchestra und dem Nowon Youth Orchestra. Im Jahr 2007 begann er sein Studium an der Fakultät für Musik der Yonsei University bei Chung-Mook Kim. Im Jahr 2008 gründete er "SUM", eine Gruppe von Komponisten, die gemeinsam mehrere Konzerte organisierte. Er besuchte 2009 einen Meisterkurs bei Thierry Escaich und wurde 2011 mit dem Kompositionspreis für Kammermusik der George Enescu International Competition ausgezeichnet. Im Rahmen des Seoul Culture Festival feierten Stücke von ihm ihre Welturaufführung. Im Jahr 2013 gewann er den Reine Marie José Prize, den ersten Preis der 68. Geneva Competition.
 
Er trat bei verschiedenen Gelegenheiten als Dirigent auf, u.a. in der "House Concert" Reihe von Chang-soo Park und dem Seoul Creation Music Festival. Er ist ebenfalls als Pianist tätig, u.a. bei der Seoul Culture Night und dem Fringe Festival.
 
Kwang Ho Cho komponierte Pop- und Filmmusik, trat in Korea als Jazzmusiker auf und arbeitete als musikalischer Leiter von Musical-Produktionen. Er arbeitet gern mit verschiedenen Arten von Musik und interessiert sich zur Zeit besonders für einen "neuen Romantizismus", den er jenseits von Genregrenzen sucht.
 
Sein Studium der Komposition und der Psychologie hat er abgeschlossen mit französischer Literatur als Nebenfach. Kwang Ho Cho arbeitet als Komponist und Musikdirektor.

„Garden of Silence I“ für Daegeum, Klarinette (gedoppelt als Bassklarinette), Oboe, Fagott, Violine, Viola, Cello, Kontrabass und Klavier

Inspiration Kwang Ho Cho © Kwang Ho Cho „Diese Komposition ist das erste Stück einer zweiteiligen Serie. Ich habe mir einen Wald, in dem zwischen den Baumästen die Sonne untergeht, als einen stillen und mysteriösen Garten vorgestellt. Ich gehe von einer impressionistischen Harmonik und einer romantischen Melodieführung aus, die ich dann mit Mitteln der zeitgenössischen Musik re-interpretiere. Mit dem Stück möchte ich so meiner Vorstellung von Romantizismus Ausdruck verleihen.“