Utku Asuroglu: „Quälend“

Utku Asuroglu Utku Asuroglu | Foto: Aleksey Vylegzhanin Utku Asuroglu wurde 1986 in der Türkei geboren und begann seine musikalische Ausbildung im Alter von neunzehn Jahren an dem staatlichen Konservatorium Mimar Sinan Üniversitesi (MSFAU) in Istanbul, wo er bei Volkan Barut und Ahmet Altinel studierte. Er hat an der Kunstuniversität Graz bei Clemens Gadenstätter und Georg Friedrich Haas den Master-Abschluss (Kompositionstechniken und Repertoire) mit höchster Auszeichnung abgeschlossen und absolvierte außerdem ein Bachelor-Studium am Rotterdamer Konservatorium unter der Leitung von Klaas de Vries, Luc Brewaeys und Rene Uijlenhoet. Neben Komposition hat Utku Asuroglu am Rotterdamer Konservatorium bei Carlo Balemans auch im Fach Dirigieren einen Abschluss gemacht.

Utku Asuroglu hat zahlreiche Preise und Stipendien gewonnen. Er war Kurum Fellow von 2008 bis 2011, wurde während seines Masterstudiums von der Kunstuniversität Graz mit einem Jahresstipendium ausgezeichnet und erhielt im Jahr 2014 den Musikförderungspreis der Stadt Graz. Außerdem war er Finalist des Feeding Music – International Composition Contest (Expo Milano 2015) und Preisträger des Gaudeamus Prize 2015 und der Vrienden van het Lied Competition.

Utku Asuroglus Werke wurden auf zahlreichen Festivals aufgeführt, unter anderem Darmstädter Ferienkurse, Donaueschinger Musiktage Next Generation, Manifeste IRCAM, Gaudeamus Muziekweek, Essen Europen Capital Culture, Red Ear Festival. Aufführungen fanden statt in Deutschland, Frankreich, Belgien, Österreich, Italien, Norwegen, Japan, der Schweiz, den Niederlande, der Türkei und den USA. Seine Werke wurden interpretiert von Ensembles, Orchestern und Künstlern wie Ensemble Intercontemporain, Asko|Schönberg, Divertimento Ensemble, Faust Quartett, Insomnia Ensemble, Slagwerk Den Haag, Signum Quartett, Ensemble Interface, Neos Brass, Camerata Rotterdam Ensemble, Bursa State Symphony Orchestra, MSFAU Orchestra of Istanbul, Dimitri Ashkenazy, Ada Meinich.

Utku Asuroglu ist zur Zeit an der Freiburger Musikhochschule eingeschrieben, wo er bei Brice Pauset Komposition studiert.

„Quälend“ für Oboe (gedoppelt mit Englischhorn), Klarinette (gedoppelt mit Bassklarinette), Fagott, Klavier, Erhu, Violine, Viola, Cello und Kontrabass

Pieter Bruegel der Ältere: „Der Triumpf des Todes“ (1562) Pieter Bruegel der Ältere: „Der Triumpf des Todes“ (1562) | © gemeinfrei „Wenn Außerirdische uns besuchen, wären die Folgen wohl ähnlich wie die nach Kolumbus' Landung in Amerika. Das hat den Ureinwohnern bekanntlich nicht gut bekommen. Wir müssen nur uns selbst anschauen um zu sehen, wie sich intelligentes Leben zu etwas entwickelt, dem wir nicht begegnen wollten.“

Stephen Hawking