Meike Haas
Der ausgebüxte Weihnachtsesel

Der ausgebüxte Weihnachtsesel
Foto (Ausschnitt): © Magellan Verlag, 2014
Die 11-jährige Selina wünscht sich dieses Jahr zu Weihnachten nur eines: Geld für einen Fernseher. Ihre Mutter hingegen möchte, dass Selina und ihre kleine Schwester Mira in der Vorweihnachtszeit weniger an sich selbst denken und stattdessen anderen Menschen etwas Gutes tun. Eigentlich will Selina den Fernseher ja auch nur aus Rache an ihrem ehemaligen besten Freund Ben, der von seinem Vater bekommt was er will, seit dieser von Bens Mutter getrennt lebt. Ben hat einen Fernseher und auf einmal gar keine Zeit mehr für seine beste Freundin.
 
Vier Tage vor der Weihnachten bietet sich Selina eine einmalige Gelegenheit, ihren Wunsch doch noch in die Tat umzusetzen. Aus der lebendigen Krippe am Weihnachtsmarkt ist der Esel verschwunden und der Besitzer bietet 150 Euro Finderlohn. Selina macht sich auf die Suche, sieht aber bald ein, dass sie nur mit Ben und Mira gemeinsam eine Chance hat, den verschollenen Weihnachtsesel zu finden. Die drei Kinder durchkämmen die nahegelegenen Straßen nach Hinweisen und bald ist die ganze Stadt im Esel-Fieber. Während die Kinder zahlreiche Hindernisse überwinden, muss Selina erkennen, dass ein Fernseher noch lange keine Familie ersetzt und dass es wirklich schön sein kann, anderen Menschen zu helfen.
 
Der ausgebüxte Weihnachtsesel ist eine humorvolle, moderne Weihnachtsgeschichte zum Vorlesen und Selberlesen für Kinder ab acht Jahren. Abgerundet wird die Geschichte von liebevoll gestalteten Zeichnungen der Illustratorin Marina Rachner.
 
Meike Haas wurde 1970 in Laupheim, Deutschland geboren. Sie studierte Germanistik, Philosophie und Buchwissenschaften und arbeitet seit 2003 als freie Autorin. Sie veranstaltet regelmäßig Lesungen ihrer Kinder- und Jugendbücher in Schulen. Für ihre Geschichte Die Räuberfreundin erhielt sie 2014 den SOS-Kinderliteraturpreis.

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