Tongyeong International Music Festival

Tongyeong Concert Hal
© Daerim

Das Tongyeong International Music Festival (TIMF) hat sich seit seiner Gründung 2002 als eines der wichtigsten Musikereignisse im asiatischen Raum etabliert. Gewidmet ist das Festival dem koreanischen Komponisten und Goethe-Medaillen-Träger Isang Yun. Tongyeong ist sein Geburtsort; die letzten Jahre seines Lebens verbrachte Yun als deutscher Staatsbürger in Berlin. Deutschland, die Wahlheimat dieser deutsch-koreanischen Persönlichkeit, spielt auch für das TIMF eine besondere Rolle: Seit seiner Gründung wird das Festival vom Goethe-Institut unterstützt.
 
Jedes Jahr im Frühling begegnen sich etablierte Größen der Klassik-Welt und aufstrebende Musiker aus Korea in der kleinen Küstenstadt Tongyeong. Das kontrastreiche Programm bringt zahlreiche Facetten älterer und neuerer Musik zu Gehör. Das „Asian Composers Showcase“ setzt neue Impulse, indem es vier künstlerische Positionen aus Asien einem großen Publikum präsentiert.

Das Ensemble TIMF

Ensemble TIMF, © Ensemble TIMF
© Ensemble TIMF
Als Botschafter des Tongyeong International Music Festivals begeistert das Ensemble TIMF sein Publikum sowohl in Korea als auch auf Konzertreisen in der ganzen Welt.

Das Ensemble aus aufstrebenden jungen Musikern hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2001 als exzellenter Partner für internationale Projekte profiliert. Das vielfältige Repertoire des Ensembles schließt auch Ausflüge in die Welt der Oper oder der Filmmusik nicht aus. Zum Erfolg des Ensembles in Korea trägt nicht zuletzt auch das breitgefächerte musikpädagogischen Programm bei: Vorträge, Workshops und Sonder-Konzerte bieten einen attraktiven und niederschwelligen Zugang zur Neuen Musik.

Das preisgekrönte Ensemble TIMF, zur Zeit unter der künstlerischen Leitung von Choe Uzong, spielt in den renommiertesten Konzertsälen des Landes und hat mit zahlreichen Musik-Größen zusammengearbeitet, u.a. mit den Komponisten Steve Reich, Heiner Goebbels, Unsuk Chin, dem Oboisten Heinz Holliger, dem Cellisten Gautier Capuçon und den Musikern des Ensemble Modern.

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