Literarisches Übersetzen unter digitalen Vorzeichen
Social Translating

Aktuelles

Über das Merck Social Translating Projekt

Das Merck Social Translating Projekt erprobt eine neue soziale Praxis des literarischen Übersetzens.
Zehn Übersetzerinnen und Übersetzer aus Asien übertragen einen deutschsprachigen Roman in ihre jeweiligen Landessprachen, treffen sich dabei in einem geschlossenen digitalen Raum und erarbeiten ihre Übersetzungen im Austausch untereinander sowie im engen Diskurs mit dem Autor.

Im Rahmen des Projektes wird erstmals eine E-Book-Plattform mit sozialen Funktionen genutzt: Sie erlaubt Randnotizen am Text eines E-Books und aufeinander aufbauende Kommentare der beteiligen Übersetzerinnen und Übersetzer und des Autors. Für den ersten Social Translating Diskurs wurde „Die Welt im Rücken“ von Thomas Melle ausgewählt. Übersetzt wird der Roman in Bengali, Chinesisch (Langzeichen, Kurzzeichen), Japanisch, Koreanisch, Marathi, Mongolisch, Singhalesisch, Thai und Vietnamesisch. Die Übersetzungen und die Ergebnisse des Projektes werden 2018 auf den Podien Internationaler Buchmessen in Asien und auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt.
 
Das Merck Social Translating Projekt wurde vom Goethe-Institut Korea in Partnerschaft mit Merck Korea entwickelt.

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Thomas Melle: „Die Welt im Rücken“

Die Übersetzerinnen und Übersetzer

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Social Translating: der Blog

Shen Xiliang Foto: Goethe-Institut China

Shen Xiliang im Interview
„Als würden Ameisen über meinen Körper krabbeln.“

Was passiert, wenn ein technischer Übersetzer auf poetische Wortneuschöpfungen und Sprachbilder stößt? Der chinesische Teilnehmer des Merck Social Translating Projektes, Shen Xiliang, spricht im Interview über seine Liebe zur Literatur, über die Herausforderungen von Thomas Melles „Die Welt im Rücken“ – und darüber, wie der Social Translating Diskurs den Übersetzungsprozess prägte.

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