PASCH-JUGENDCAMP
PASCH-Weihnachtscamp 2016

Jugendcamp
ⓒ OZAK

Kulinarisch vielfältig war das PASCH-Weihnachtscamp in Seoul: deutschen Christstollen, koreanisches Kimchi und Plätzchen konnten die dreißig Schüler aus Korea, China, Japan, Taiwan, der Mongolei und Hong Kong  nicht nur probieren, sondern sie waren auch selbst aktiv  und haben Weihnachtskekse gebacken.
 

Am Freitag, den 16.12. trudelten alle dreißig Schülerinnen und Schüler und ihre fünf Begleitlehrerinnen aus ganz Ostasien in Seoul, Korea ein. Zum Auftakt in der „Hi Seoul“- Jugendherberge waren alle bei einer Reihe von Kennenlernspielen in Bewegung.

Am Samstag stellte jede Ländergruppe ein Fest und Bräuche aus dem jeweiligen Heimatland vor. Danach könnten die Schüler an verschiedenen Stationen im Unterrichtsraum Weihnachtsbräuche in Deutschland kennen lernen und selbst einen kleinen Weihnachtsbaum basteln.

Nach einer Runde auf der Schlittschuhbahn hatten alle Gelegenheit, selbst Weihnachtsplätzchen zu backen und bunt zu verzieren. Abends probierte die Gruppe das koreanische Barbecue.

Am Sonntag ging es raus vor die Tür. Mit dem „Seoul City Tour Bus“ erkundeten die Schüler die Sehenswürdigkeiten der Metropole Seoul in Kleingruppen, probierten koreanisches „Streetfood“ und besichtigten traditionelle koreanische „Hanok“-Häuser.

Abends bereiteten die Schüler ihre eigene Weihnachtsfeier vor. Eine Gruppe kümmerte sich um die Deko, eine Gruppe sang ein deutsches Weihnachtslied und Wen-Hui und Siyuan aus China übernahmen die Moderation. Im Laufe des Abends spielten fünf Gruppen beim Weihnachtsquiz gegeneinander und mussten Fragen beantworten wie: „Wann öffnet man das erste Türchen des Adventskalenders? Was essen die Deutschen am Heiligen Abend am liebsten? Oder „Wie heißt der berühmte Weihnachtsmarkt in Nürnberg?“.

Jeder Schüler brachte außerdem ein Geschenk aus seinem Heimatland mit. Die Geschenke wurden aber nicht einfach so verteilt, sondern im Rahmen des Spiels „Würfel-Wichteln“ „erspielt“. Reihum würfelt jeder und tauscht die Geschenke bis der Spielleiter „Stopp!“ ruft. Dann durfte jeder sein Geschenk auspacken – von mongolischen Puppen über taiwanesische Snacks bis hin zum koreanischen Schlafanzug war alles dabei.

Tsolmon aus der Mongolei sagt über das PASCH-Weihnachtscamp: „Ich habe viele Freunde gefunden und mein Deutsch verbessert“.
 

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Wir wünschen allen fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!