Internationale Deutscholympiade
17.-30. Juli 2016 in Berlin

Deutschlernen in Berlin

Internationale Deutscholympiade mit neuen Freunden aus aller Welt!

Internationale Deutscholympiade 2016 Die Teilnehmerinnen aus Korea mit ihrem Begleitlehrer | © Jae-Hyun Lee

Die IDO 2016 brachte 125 jugendliche Deutschlerner aus 64 Ländern für zwei Wochen vom 17.-30. Juli in Berlin zusammen.  In Berlin traten die Jugendlichen aus aller Welt im Wettstreit um die Auszeichnung des besten Deutschlerners in drei Sprachniveaustufen an. Aus Korea nahmen auch zwei Schülerinnen, Lee Jae-Hyun von Deajeon-Fremdsprachenoberschule und Kim Se-Yeon von Ewha-Mädchen-Fremdsprachenoberschule mit einem Begleitlehrer, an der IDO teil. Die beiden Schülerinnen lernen Deutsch an den PASCH-Partner Schulen und wurden von NDO (National Deutscholympiade) in Korea ausgewählt.
 

  • IDO 2016_1 © Jae-Hyun Lee
  • IDO 2016_2 © Jae-Hyun Lee
  • IDO 2016_3 © Se-Yeon Kim
  • IDO 2016_4 © Se-Yeon Kim
  • IDO 2016_5 © Jae-Hyun Lee
Die gespannten Teilnehmer fingen ihren ersten Tag in Berlin mit großer Neugier an.  Es machte den Teilnehmenden viel Spaß, mit Fremden aus allen Ecken der Welt zusammen zu wohnen und miteinander auf Deutsch zu kommunizieren. Um sich während der Olympiade gut mit den anderen unterhalten zu können, gaben sich alle Teilnehmer die größte Mühe.

Tägliche Aktivitäten mit vielfältigen Themen wie „Natur und Mensch“, „Hobbys“, „Politik“ halfen den Teilnehmenden beim spielerischen Deutschlernen. Eine Waldwanderung, das Erstellen einer Wandzeitung, ein Besuch beim Deutschen Bundestag und viele Sprachkurse &Workshops waren Teil des Besuchs. Besonders durch den Länderabend im Technischen Museum mit dem Thema „Sprach und Kultur“, bei dem die Teilnehmer ihre eigene Kultur präsentierten, konnten die Teilnehmer ihre neuen Freunde und deren unterschiedliche Kulturen noch besser kennenlernen. Alle Teilnehmer beteiligten sich leidenschaftlich an der Präsentation, als wären sie Diplomaten des eigenen Landes.

Mit der Zeit gewöhnten sich die Teilnehmer daran, sich auf Deutsch zu unterhalten und genossen ihren Alltag bei der IDO. In den Letzten Tagen der IDO waren die Teilnehmer sehr locker und machten sich keine Sorgen mehr um gute Noten. Außerhalb der von der IDO organisierten Aktivitäten, diskutierten die Teilnehmer über selbst ausgedachte Themen oder unterhielten sich auf dem Rasen in ihrer Freizeit. Sie sammelten in dieser Zeit viele wertvolle Erfahrungen.

Die Teilnehmerin Lee Jae-Hyun aus Korea sagte, „Ich habe festgestellt, dass ich bisher hinter einer Mauer stand, von wo ich die große weite Welt nicht richtig sehen konnte. Aber die IDO wurde eine Leiter für mich, mit deren Hilfe ich die Mauer überwinden konnte. Ich habe sehr viel gelernt, was ich im Buch oder im Unterricht nicht lernen kann. Mir ist klar geworden, dass die Menschen viele verschiedene Denkweisen haben. Ich verspreche, fleißiger Deutsch zu lernen, um nochmal an den anderen Programmen des Goethe Instituts teilzunehmen.“