Ausstellung Irony & Idealism

Björn Dahlem © Sies + Höke Galerie

Do, 28. September 2017–
So, 3. Dezember 2017

Gespräch und Eröffnung
28.09. 14:00/16:00 Uhr

Gyeonggi Museum of Modern Art

268 Dongsan-ro, Danwon-gu
Ansan-si, Gyeonggi-do

Zeitgenössische Kunst aus Korea und Deutschland

Die Ausstellung Irony and Idealism vereint Werke acht verschiedener Künstler aus Korea und Deutschland. Sie entstand in Zusammenarbeit zwischen der Korea Foundation, der Kunsthalle Münster und des Gyeonggi Museum of Modern Art, unterstützt vom Goethe-Institut Korea. Etwa 50 Kunstwerke von Michael van Ofen, Manfred Pernice, Björn Dahlem, und Yoon Jongsuk aus Deutschland und Gimhongsok, Hwayeon Nam, Bae Young-whan, and Jisan Ahn aus Korea sind in dieser Ausstellung zu sehen. Die künstlerischen Formate reichen von audiovisuellen Werken und Installationen zu Gemälden und Skulpturen. Die verschiedenen Künstler reflektieren in vielfältiger Form Konflikte, Widersprüche und die manchmal bittere Ironie des Alltags, ob in Asien oder Europa.
 
Der Künstler Bae Young-Whan etwa möchte mit seiner mitgebrachten Installation die Funktion eines Galerie-Raums in einem Museum selbst hinterfragen: Ein Raum des Staunens und Betrachtens soll zu einem Raum des Denkens werden. Gimhongsok zeigt anhand einer mitgebrachten Skulptur die sozialen Unregelmäßigkeiten und die Ironie zeitgenössischer Kunst auf. Acht Gemälde von Jisan Ahn beschäftigen sich mit der Frage nach dem Wesen eines Bildes; und Hwayeon Nam re-installiert The Botany of Desire, die zum ersten Mal auf der 56. Biennale in Venedig 2015 präsentiert wurde.
 
Der deutsche Künstler Manfred Pernice kombiniert für Irony and Idealism konventionelle Baustoffe wie Beton, Holz und Backsteine auf unkonventionelle Weise und entfremdet sie dabei von ihrer ursprünglichen Funktion. Björn Dahlem beschäftigt sich in seinen mitgebrachten Installationen und Zeichnungen mit dem manchmal widersprüchlichen Verhältnis von menschlichem Wissen und wissenschaftlicher Theorie. Michael van Ofen präsentiert eigene Gemälde, die nur durch die Aneignung von Bildausschnitten aus Landschaftsgemälden oder Portraits aus dem 19. Jahrhundert vervollständigt werden. Schließlich zeigen die bunten Leinwände von Yoon Jongsuk, wie sie sich von Deutschland aus die Landschaft um ihr koreanisches Heimatdorf in der Ferne vorstellt.
 
Die Ausstellung wird am 28. September um 14:00 Uhr mit einem Künstlergespräch und anschließendem Empfang um 16:00 Uhr eröffnet.

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