Ausstellung, Filmvorführung Harun Farocki - What Ought to Be Done? Work and Life

Nicht löschbares Feuer Foto: „Nicht löschbares Feuer“ © Harun Farocki 1969

Sa, 27. Oktober 2018 -
So, 7. April 2019

National Museum of Modern and Contemporary Art, Museum Seoul



Retrospektive von Harun Farocki im MMCA

Das MMCA zeigt unter dem Titel „What Ought to Be Done? Work and Life“ eine umfassende Ausstellung und ein Filmprogramm mit zahlreichen Werken des deutschen Medienkünstlers Harun Farocki.
 
Harun Farocki, der nicht nur künstlerisch, sondern auch als Regisseur, Theoretiker, Kritiker und Kurator tätig war, untersuchte zeitlebens die Kräfte hinter verschiedenen Phänomenen aus allen gesellschaftlichen und kulturellen Bereichen. Besonderes Interesse galt dabei stets der Substanz und Funktion von Bildern, die Farocki hinsichtlich ihrer Unterordnung unter herrschende Ideologien und unter dem Aspekt der Machtdominanz analysierte.
 
Die für die Ausstellung im MMCA unter 120 Film- und Video-Installationen ausgewählten Werke Farockis betrachten Arbeit, Krieg und Technologie aus neuer Perspektive. Die Ausstellung bietet Gelegenheit zur Reflexion über hitzigen Themen und beißenden Botschaften, die Farockis Werke in einem konfliktvollen Zeitalter zügelloser und unvorhersehbarer Gewalt behandeln. Begleitend zur Ausstellung werden 48 Filme aus Farockis Nachlass im MMCA Film and Video Theatre gezeigt.
 
Das Rahmenprogramm von Titel „What Ought to Be Done? Work and Life“ umfasst am 27. Oktober 2018 ein Kuratorengespräch mit Antje Ehmann sowie Vorträge von Raymond Bellour und Christa Blumlinger, am 19. Januar 2019 einen Vortrag des Kunsthistorikers Tom Holert und am 30. März 2019 einen Vortrag von Erika Balsom.
 
Das Goethe-Institut Korea unterstützt die Retrospektive, die vom 27. Oktober 2018 bis zum 07. April 2019 im MMCA zu sehen sein wird.
 
 

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