Ausstellung Migration - Speaking Nearby

Migration - Speaking Nearby © Asia Culture Center

Sa, 23. November 2019 -
So, 23. Februar 2020

Asia Culture Center

38, Munhwajeondang-ro, Dong-gu
Gwangju

Eine künstlerische Annäherung

Die Ausstellung „Migration - Speaking Nearby“ beschäftigt sich künstlerisch mit Migrationserfahrungen von neun ost- und südostasiatischen Ländern. Sie wird am 22. November im Asia Culture Center in Gwangju eröffnet.
 
Anlässlich der globalen Herausforderung immanenter Migrationsbewegungen haben Goethe-Institute aus der Mongolei, China, Hongkong, Taiwan, Korea, Japan, Thailand, Indonesien und Singapur das Projekt „Narrative der Migration in Ost –und Südostasien“ initiiert. Ziel des Projekts ist der Austausch von Informationen und die Reflexion von Migrationserfahrungen in Ost- und Südostasien.
 
Dafür haben die Goethe-Institute Kuratorinnen und Kuratoren aus Ost- und Südostasien eingeladen, in einem offen angelegten, kuratorischen Prozess eine umfangreiche Ausstellung zu konzipieren. Die Präsidentin der Gwangju Biennale Sunjung Kim und die Medienwissenschaftlerin Nanna Heidenreich haben das Projekt „Narrative der Migration in Ost –und Südostasien“ beratend begleitet.
 
Nach ersten Ausstellungen in Beijing, Ulan Bator und Hong Kong werden dort bereits gezeigte, künstlerische Positionen mit neuen Auftragswerken asiatischer Künstlerinnen und Künstler am 22. November in der umfassenden Ausstellung „Migration - Speaking Nearby“ zusammengeführt. Der Ausstellungstitel „Speaking Nearby“ ist inspiriert von der vietnamesischen Filmregisseurin Trinh T. Minh-Ha und der Idee des „in der Nähe Bleibens“. Aus dieser Perspektive wird über Migration nicht von einem distanzierten Standpunkt aus als zu analysierendem Objekt gesprochen, sondern man kommt dem Phänomen der Migration nahe ohne den Versuch der Vereinnahmung oder ungewollten Aneignung.
 
Die Kuratorinnen und Kuratoren der Ausstellung sind: Julia Sarisetiati (Indonesien), Enoch Cheng (Hong Kong), Shabbir Hussain Mustafa (Singapur/Sri Lanka), Haeju Kim (Südkorea), Soyean Goak (Südkorea), Penwadee Nophaket Manont (Thailand), Meiya Cheng (Taiwan), Nomintuya Baasankhuu (Mongolei) und Xia Yanguo (China).
 
Gezeigt werden Kunstwerke von Jee-Ae Lim, Genevieve Quick, SHIMURAbros, Jen Liu, Ming Wong, Enoch Cheng, Mixrice, Wang Cheng, Ayoung Kim, Tao Hui, Chen Jen Pei, Julia Sarisetiati, Eisa Jocson, Jun Yang, Pathompon Mont Tesprateep, Pius Sigit Kuncoro, Byambanyam Urtnasan, Tuguldur Munkh-Ochir, Munkhbaatar Surenjav (Bodikhuu), Enkhbat Natsagdorj, Ikhbayar Urchuud, Narandulam Altantsetseg, Turbold Saran, Naidandorj Enkhbaatar. 
 
„Migration - Speaking Nearby“ ist ein Projekt des Goethe-Instituts in Zusammenarbeit mit dem Asia Culture Center und dem Asia Culture Institute.
 
Weitergehende Informationen finden Sie auf der Projektwebseite Narrative der Migration in Ost- und Südostasien.

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