Seminar-Workshop für Buchillustratoren Bücher neu gestalten

Bücher-Stapel
© Goethe-Institut Kasachstan

Trotz des Jahrhunderts der Digitalisierung und der elektronischen Geräte, hat das Buch in seiner ursprünglichen Form, seinen Wert für den Leser nicht verloren. Mit einem besonderen Hauch nehmen wir Bücher immer noch in die Hände, atmen den Geruch der Drucktinte ein, während sich das Buch angenehm anfühlt und das Auge sich eines ungewöhnlichen und kreativen Designs erfreut. Das einzigartige Design eines Buches ist immer noch eines seiner größten Vorzüge. Es beeinflusst nicht nur die Verkaufsrate der Auflage in Buchhandlungen, sondern auch die Popularität des Autors und seines Verlags unter den Lesern.

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Stellen Sie sich vor, Sie wären ein Buchgestalter und hätten zum ersten Mal einen Auftrag für die Gestaltung eines Buchumschlags, von Grund auf bis zum fertigen Produkt und mit festgelegten technischen Parametern, erhalten. Wo soll man anfangen und von was lässt man sich bei der Arbeit leiten? Mit welchen Methoden sollte das Produkt die Aufmerksamkeit des Verbrauchers auf sich ziehen, um gleichzeitig sicher und abnutzungsbeständig zu sein?

Diese und weitere Fragen der Spezialisten auf dem Buchmarkt und Illustratoren aus Kasachstan und Kirgisistan haben im Rahmen des Workshops, mit dem Hamburger Buchgestalter Tom Wibberenz, vom 11. bis 15. Juni 2018 im Goethe-Institut in Almaty besprochen.

Die Kollegen aus Deutschland können sicherlich viel Neues lernen. Der deutsche Büchermarkt, mit einem Jahresumsatz von mehr als 9 Milliarden Euro, gehört neben den USA und China zu den drei größten der Welt. Die Verlage bemühen sich, mit zusätzlichen Marketingaktionen, die Buchumschläge attraktiver für den Leser zu machen - von Werbeplakaten an Bahnhöfen und U-Bahn-Haltestellen, bis hin zu Literaturwettbewerben und Gewinnspielen im Fernsehen. Das Ziel: das Buch an den Leser zu bringen. In unseren Ländern ist die Situation etwas anders, aber die Kollegen aus Zentralasien haben Herrn Wibberenz dennoch einiges zu berichten. Kurz gesagt, es war ein langer, detaillierter und konstruktiver Dialog.