Fritz Lang
Deutsche Filmwoche 2019

21.09.2019 | 22.00 Uhr
Metropolis Empire Sofil – Ashrafieh, Beirut 


Synopsis

Deutschland, 1930. Regisseur Fritz Lang hat mit den "Nibelungen"-Filmen und "Metropolis" Meisterwerke des Stummfilms geschaffen. Nun will er seinen ersten Tonfilm drehen und sucht nach einer geeigneten Story. Anders als in seinen Stummfilmen will Lang diesmal eine realistische, zeitgenössische Geschichte erzählen. Er reist von Berlin nach Düsseldorf, um sich von den Ermittlungen des renommierten Kriminalrats Gennat inspirieren zu lassen. Dieser geht gerade dem Fall des berüchtigten Serienmörders Peter Kürten nach, den man auch den "Vampir von Düsseldorf" nennt. Aus diesem Fall konzipiert Lang allmählich jene Geschichte, aus der später sein Meisterwerk "M – Eine Stadt sucht einen Mörder" entsteht. Zugleich wird der Regisseur während der Entwicklung des Filmstoffs mit den Abgründen seiner eigenen Seele konfrontiert.

Szene "Fritz Lang" Fritz Lang | © Belle Epoque Films GmbH

Über den Regisseur

Gordian Maugg wurde am 23. Mai 1966 in Heidelberg geboren. Nach dem Abitur am neusprachlichen Fachbereich der dortigen Internationalen Gesamtschule begann er 1985 ein zweijähriges Volontariat bei der Heidelberger Fernsehen GmbH. Im Anschluss studierte er Visuelle Kommunikation mit Schwerpunkt "Film/Fernsehen" an der Kunsthochschule Kassel unter Manfred Vosz. Nachdem er sein Studium 1993 mit Auszeichnung abgeschlossen hatte, schrieb sich Maugg für zwei weitere Jahre an der HFF "Konrad Wolf" ein, wo er in der Klasse von Peter Rabenalt Film-Dramaturgie studierte. Wenngleich als Regisseur, Produzent und Drehbuchautor stets viel beschäftigt, hat sich Gordian Maugg auch der Lehre verschrieben. So hielt er von 2005 bis 2009 eine Gastprofessur für Multimediales Erzählen an der Bauhaus Universität Weimar inne. In jüngeren Jahren übernahm er zudem häufig die Regie fiktionaler Szenen in TV-Dokumentationen zur deutschen Geschichte.

Quelle: filmportal.de