Paula
Deutsche Filmwoche 2018

19.09.2018 | 20.00 Uhr
Metropolis Empire Sofil – Ashrafieh, Beirut 


Filmbiografie der Malerin Paula Modersohn-Becker: 1876 in Dresden geboren, entdeckt Paula Becker bereits früh ihre Liebe zu Kunst und Kultur. Mit 16 zieht sie auf Wunsch ihrer Eltern kurzzeitig nach England, um Haushaltsführung und Englisch zu lernen; aber das Heimweh führt sie bald wieder nach Deutschland zurück. Dort beginnt sie auf Geheiß ihrer Eltern eine Ausbildung zur Lehrerin. Zugleich setzt sie alles daran, ihre Liebe zur Kunst und ihr Talent als Malerin auszuleben. Da sie als Frau nicht an der Berliner Kunstakademie zugelassen wird, besucht sie Zeichenkurse und festigt ihr handwerkliches Können. Sie schließt sich der Worpsweder Künstlerkolonie an und geht 1899 für einen überaus prägenden Studienaufenthalt nach Paris. Dort lernt sie Otto Modersohn kennen, den sie 1901 heiratet. Freunde und Wegbegleiter findet sie in der Künstlerin Clara Westhoff und deren späterem Mann, dem Schriftsteller Rainer Maria Rilke. Doch trotz ihres enormen Talents wird die Bedeutung von Paula Beckers Gemälden erst nach ihrem frühen Tod im Jahr 1907 erkannt. Heute gilt sie als eine der bedeutendsten Vertreterinnen des Expressionismus.

 Quelle: filmportal.de

Szene "Paula" Paula | © Pandora Film - Martin Menke

Über den Regisseur

Christian Schwochow ist ab 1998 als Autor und Sprecher für diverse TV- und Radiosender tätig. Nach einem Volontariat bei der ARD arbeitet er als Journalist für die ARD, Arte und 3Sat, bevor er im Jahr 2002 ein Studium der Filmregie an der Filmakademie Baden Württemberg abschließt. Bereits während seines Studiums realisiert Schwochow längere Dokumentarfilme sowie den 60-minütigen Spielfilm "Marta und der fliegende Großvater" (2006), der mit Erfolg auf mehreren internationalen Festivals läuft. Sein Abschlussfilm, das prominent besetzte Drama "Novemberkind", feiert beim Filmfestival Max Ophüls Preis 2008 Premiere und wird dort mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Für den TV-Zweiteiler "Der Turm" (2012), erhält er 2013 den Grimme-Preis.
Anschließend dreht Schwochow erneut einen Kinofilm: "Westen", er wird 2013 beim Montréal World Film Festival uraufgeführt und erhält den Preis der FIPRESCI-Jury sowie den Preis für die Beste Darstellerin (Jördis Triebel). Im März 2014 startet "Westen" in den deutschen Kinos.
Einige Monate zuvor, im November 2013, gibt Christian Schwochow am Deutschen Theater Berlin mit der Inszenierung des Zweipersonenstücks "Gift" sein Debüt als Theaterregisseur.

Positive Kritiken sowie einen Grimme-Preis erhielt das Fernsehspiel "Bornholmer Straße" (2014)
Beim Filmfest Hamburg 2014 feiert Schwochows "Tatort"-Folge "Borowski und der Himmel über Kiel" Premiere.
Nach dem aufwändigen, auf Ken Follets Bestseller basierenden TV-Zweiteiler "A Dangerous Fortune" (Ausstrahlung: 2016) beginnt Schwochow im Herbst 2015 mit den Dreharbeiten zu "Paula" (Start: 2016), einer Filmbiografie der expressionistischen Malerin Paula Modersohn-Becker.

 Quelle: filmportal.de