3 Tage in Quiberon
Deutsche Filmwoche 2018

13.09.2018 | 20.00 Uhr
Metropolis Empire Sofil – Ashrafieh, Beirut


In Anwesenheit  von preisgekrönte Emily Atef

Robert Lebecks Bilder von Romy Schneider gingen um die Welt. Sie fangen das widersprüchliche Wesen der Schauspielerin ein, ihre Ausgelassenheit, ihre Melancholie, ihren Schmerz. Lebeck machte auch die Fotos für das legendäre Interview, das Romy Schneider 1981 in Quiberon dem "Stern"-Reporter Michael Jürgs trotz schlechter Erfahrungen mit der deutschen Presse gab. In den bretonischen Kurort hatte sie sich zur Erholung zurückgezogen. Ihre langjährige Freundin Hilde leistete ihr Gesellschaft. Das Interview und die Schwarz-Weiß-Fotos sind die Grundlage für einen Spielfilm, der die besondere Atmosphäre jener Tage einfängt, in denen sich Romy Schneider bis zur Schmerzgrenze öffnet…

Quelle: 68. Internationale Filmfestspiele Berlin (Katalog)

Szene "3 Tage in Quiberon" 3 Tage in Quiberon | © Peter Harting - Rohfilm Factory - Prokino

Über die Regisseurin

Emily Atef, geboren 1973 als Tochter französisch-iranischer Eltern in Berlin. Sie nahm 2001 ein Regiestudium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb) auf. Sie erhielt für ihren ersten langen Spielfilm "Molly's Way" (2006) zahlreiche Auszeichnungen darunter der Große Preis der Jury des Festivals in Mar del Plata. Nach ihrem zweiten Spielfilm "Das Fremde in mir" (2008) verfasste Emily Atef, wiederum gemeinsam mit Esther Bernstorff, das Drehbuch zu ihrem dritten Spielfilm "Töte mich", der Film lief auf mehreren internationalen Festivals und startete im Sommer 2012 regulär in den deutschen Kinos. 2014 drehte Atef in Österreich den 15-minütigen Kurzfilm "Soldaten", gefolgt von zwei deutschen Fernsehproduktionen: "Königin der Nacht" (2016). Beide Filme wurden 2018 für den Grimme-Preis nominiert.

Ebenfalls fürs Fernsehen realisierte Atef das Drama "Macht euch keine Sorgen".

Bereits vorher stellte Emily Atef ihren nächsten Kinospielfilm fertig: "3 Tage in Quiberon" dass im Februar 2018 im Wettbewerb der Berlinale uraufgeführt wurde.

Quelle: filmportal.de