Fly Rocket Fly (Mit Macheten zu den Sternen)
Deutsche Filmwoche 2019

23.09.2019 | 20.00 Uhr
Metropolis Empire Sofil – Ashrafieh, Beirut


Synopsis

Dokumentarfilm über die Geschichte der "Orbital Transport- und Raketen Aktiengesellschaft" (OTRAG), die im Jahr 1975 von dem Luft- und Raumfahrtingenieur Lutz Tilo Kayser (*1939) in Stuttgart gegründet wurde. Als erste private Raumfahrtfirma der Welt hatte sie das Ziel, private Weltraumtransporte zu ermöglichen. Da von Europa aus aber keine privaten Raketen starten durften, ließ Kayser sich auf einen Deal mit Mobutu Sese Seko ein, dem damaligen Präsidenten von Zaire (heute: Demokratische Republik Kongo). Für die Raketentests stellte der Diktator OTRAG eine Fläche von der Größe der DDR zur Verfügung. Tatsächlich kam es bis 1979 zu mehreren erfolgreichen Tests; Kaysers Traum schien in greifbare Nähe zu rücken. Dann aber wurde Mobutus Regierung von Deutschland und Russland aus diversen Gründen politisch unter Druck gesetzt und kündigte den Vertrag mit der OTRAG.

Szene "Fly Rocket Fly" Fly Rocket Fly | © Lunabeach TV und Media GmbH

Über den Regisseur

Oliver Schwehm wurde 1975 in Alzey geboren. Er studierte zunächst Germanistik und Romanistik, gefolgt vom Studiengang Dokumentarfilm an der Universität Straßburg (Frankreich). Als Redakteur des deutsch-französischen Kultursenders Arte zeichnete er für zahlreiche Reportagen und Dokumentarfilme verantwortlich, darunter "Denn sie kennen kein Erbarmen - Der Italowestern" (2006), "Mutter Teresa - Heilige der Dunkelheit" (2010), "Jean-Louis Trintignant - Warum ich lebe" (2012), "Louis de Funès - Alles tanzt nach seiner Pfeife" (2013), " Autor Solaris" (2016), "Revolution of Sound. Tangerine Dream" (2017) und "Tokio Hotel - Hinter die Welt" (2017). Auch als Regisseur hat Schwehm eine Reihe von TV-Dokumentarfilmen realisiert. Meist ging es dabei um bekannte Künstlerpersönlichkeiten sowie um übergreifende Themen aus der Film- und Musikwelt.

Quelle: filmportal.de