Dieses bescheuerte Herz
Deutsche Filmwoche 2018

22.09.2018 | 20.00 Uhr
Metropolis Empire Sofil – Ashrafieh, Beirut
 

Der Endzwanziger Lenny nimmt das Leben von der leichten Seite. Er hat sein Medizinstudium vor geraumer Zeit geschmissen, wohnt noch immer in der elterlichen Villa und verbringt seine Nächte mit Vorliebe in einer Nobeldisco. Eines Tages aber hat sein verwitweter Vater, ein angesehener Herzspezialist, die Nase voll. Er dreht Lenny den Geldhahn zu, setzt ihn vor die Tür und verdonnert ihn zu einer ungewöhnlichen Mission: Wenn er seinen alten Lebensstil zurück haben will, muss er Zeit mit dem schwer herzkranken Teenager David verbringen, der mit seiner Mutter in bescheidenen Verhältnissen lebt. Lennys Vater hofft, dass sein nichtsnutziger Sohn durch diese Erfahrung endlich zur Besinnung kommt. Und siehe da: Nach anfänglichem Desinteresse entwickelt Lenny sehr schnell brüderliche Gefühle für den lebenshungrigen David. Er macht es zu seiner Aufgabe, dem Jungen jeden Herzenswunsch zu erfüllen. Lenny muss aber auch feststellen, wie ernst die Situation seines Schützlings ist...

Quelle: filmportal.de

Szene "Dieses bescheuerte Herz" Dieses bescheuerte Herz | © 2017 Constantin Film Verleih GmbH Jürgen Olczyk

Über den Regisseur

Marc Rothemund geboren am 26. August 1968 ist der Sohn des Filmregisseurs Sigi Rothemund und Bruder der Schauspielerin Nina Rothemund. Er begann seine Karriere als Assistent seines Vaters. Seine ersten Arbeiten als eigenverantwortlicher Regisseur legte er fürs Fernsehen vor. Sein erster Kinofilm war 1998 Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit. Seinen Durchbruch erlebte er 2005 mit dem Film Sophie Scholl – Die letzten Tage. Für diesen Film wurde er am 19. Februar 2005 mit dem Silbernen Bären als bester Regisseur der Berlinale, sowie mit dem Friedenspreis des Deutschen Films – Die Brücke ausgezeichnet. Sophie Scholl – Die letzten Tage wurde am 31. Januar 2006 für einen „Oscar“ in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“ nominiert.

Am 11. Oktober 2012 kam die Verfilmung des Romans Mann tut was Mann kann von Hans Rath in die Kinos.

 Am 28. März 2013 startete Heute bin ich blond mit Lisa Tomaschewsky in der Hauptrolle nach dem gleichnamigen autobiografischen Bestseller von Sophie van der Stap in den deutschen Kinos. Im Jahr 2015 führte Rothemund Regie bei Mein Blind Date mit dem Leben, der 2017 in die deutschen Kinos kam.