Roads
Deutsche Filmwoche 2019

20.09.2019 | 20.00 Uhr
Metropolis Empire Sofil – Ashrafieh, Beirut


Synopsis

In Marokko treffen zwei höchst unterschiedliche junge Männer aufeinander: Der 18-jährige Engländer Gyllen ist eigentlich mit seiner Mutter und seinem Stiefvater auf Familienurlaub, hat sich aber kurzerhand das familiäre Luxus-Wohnmobil "ausgeliehen" und sich aus dem Staub gemacht. Der ebenfalls 18-jährige William kommt aus dem Kongo und versucht, über Marokko nach Europa zu gelangen, wo er seinen verschollenen Bruder finden will. Gemeinsam setzen die beiden ihre Reise ins Ungewisse fort – eine Reise, die sie durch halb Europa führt und an deren Ende nichts mehr so sein wird, wie es einmal war.

Szene "Roads" Roads | © MISSING LINK FILMS GMBH KAZAK PRODUCTIONS

Über den Regisseur

Sebastian Schipper wurde am 8. Mai 1968 in Hannover geboren. Nach dem Abitur studierte er von 1992-1995 Schauspiel an der Otto Falckenberg Schule in München. Schipper arbeitete an den Münchner Kammerspielen und hatte bereits während des Studiums ein Auftritt in Sönke Wortmanns Kinokomödie "Kleine Haie" (1992). Als Filmschauspieler spielte Schipper zunächst hauptsächlich Nebenrollen, darunter einen deutschen Soldaten in der US-Produktion "The English Patient". Unter der Regie von Tom Tykwer war Schipper in "Winterschläfer" (1997) und "Lola Rennt" (1998) zu sehen. Im Februar 2015, rund sechs Jahre nach "Mitte Ende August", stellte Schipper im Wettbewerb der Berlinale sein neues Werk als Regisseur vor: In einer einzigen, etwa zweieinhalbstündigen Einstellung folgt "Victoria" einer jungen Spanierin (Laia Costa) und ein paar Herumtreibern auf einem nächtlichen Streifzug durch Berlin, der auf verheerende Weise aus dem Ruder läuft.

Quelle: filmportal.de