Feier zur Wiedereröffnung

Feier zur Wiedereröffnung des Goethe-Instituts Libanon | 28.09.2017

Das Goethe-Institut Libanon hat die Eröffnung seines Gebäudes am neuen Standort in Gemmayzeh gefeiert!

Ungefähr 250 geladene Gäste kamen zu einem offiziellen Empfang, bei dem den Partnern das neue Institut vorgestellt wurde. Das Ziel ist es, in der neuen Medienlounge, einen kulturellen Austausch zu ermöglichen und Raum für neue Konstellationen zu schaffen. Damit begannen gleich am Eröffnungsabend Ary Jan Sarhan aus Syrien und Miran Gurunian, die drei neue Stücke komponierten und an dem Abend exklusiv präsentierten. Heraus kam eine Melange aus sanften Bouzok-Klängen, vermischt mit elektronischen Vibes und armenischen Liedern.


 

Aktuell können in der Medienlounge eine neue Fotoausstellung und ein Virtual Reality-Raum erkundet werden. In der neuen Ausstellung – ko-produziert durch das Goethe-Institut Libanon - erkunden die Fotografen Alexander Graeser und Johann Clausen, wo die Grenzen oder Nicht-Grenzen der Begierde liegen. Ist es möglich ein Gebäude ebenso zu begehren wie einen menschlichen Körper? In dem Virtual Reality-Raum können Besucher in eine faszinierende Welt eintauchen, die der libanesische Virtual Reality Künstler Nour Malaeb designt hat. 

  • Dr. Ghattas Khoury, Mani Pournaghi, Dr. Elke Kaschl Mohni Goethe-Institut Libanon/ Kinobey productions
    Dr. Ghattas Khoury, Mani Pournaghi, Dr. Elke Kaschl Mohni
  • Anahid Hanounik-Huth, Mani Pournaghi, Martin Huth, Dr. Elke Kaschl Mohni Goethe-Institut Libanon/ Kinobey productions
    Anahid Hanounik-Huth, Mani Pournaghi, Martin Huth, Dr. Elke Kaschl Mohni
  • Der Saal vor dem Empfang Goethe-Institut Libanon
    Der Saal vor dem Empfang
  • Peter Nassif, Sylvia Arnaout, Alexander Kruckenfellner Goethe-Institut Libanon
    Peter Nassif, Sylvia Arnaout, Alexander Kruckenfellner
  • Konzert mit Ary Jan Sarhan und Miran Gurunian Goethe-Institut Libanon/ Kinobey productions
    Konzert mit Ary Jan Sarhan und Miran Gurunian
  • Mani Pournaghi, Wassim Bou Malham Goethe-Institut Libanon
    Mani Pournaghi, Wassim Bou Malham
  • Ich liebe Gemmayzeh Goethe-Institut Libanon
    Ich liebe Gemmayzeh

Große Party | Goethe-Institut Libanon | 28.09.2017

Gleich im Anschluss fand die „Große Party“ statt, zu der gut 850 Besucher kamen. Insgesamt 16 Künstler und MusikerInnen aus dem Libanon, Deutschland, Europa und der Region haben vielfältige musikalische und künstlerische Darstellungen präsentiert. Den Auftakt machte Ary Jan Sarhan, ein syrischer Bouzok-Soloist zusammen mit der kurdischen Sängerin Sara Darwish. Es folgten Auftritte von Charlie Rayne, Gurumiran und Wassim von Who Killed Bruce Lee. Eingerahmt wurden die Konzerte von den DJs Rita und Jad Taleb.

Grosse Party ©

Live Musik in Sacré-Coeur Schoolyard

Ary Jan Sarhan © Goethe-Institut Tunis

Ary Jan Sarhan

Ary Jan Sarhan ist ein syrischer Musiker und Komponist, der inzwischen sein erstes Soloalbum veröffentlicht hat.

Gurumiran © Vartan Kelechian

Gurumiran

Gurumiran ist ein libanesisch-armenische Musiker, Produzent und Komponist, der sich durch seine unverwechselbaren arabesken und armenischen Klänge sowie seinen theatralischem Gesang, hervorhebt.

Charlie Rayne © Melhem Rizk

Charlie Rayne

Charlie Rayne ist ein Sänger und Songwriter aus Beirut. Bereits 2013 macht er mit seinem komplexen akustischen Gitarrenklang in Kombination mit nachdenklichen Texten auf sich aufmerksam.

Who Killed Bruce Lee (Acoustic Set) © Stephan Spike Porteous

Who Killed Bruce Lee (Acoustic Set)

Die libanesischen Musiker Wassim Bou Maham, Marek Rizkallah, Pascal Sarkis und Hassib Dergham schlossen sich vor drei Jahren zu „Who Killed Bruce Lee“ zusammen.

Jad Taleb © Richard John

Jad Taleb

Der aus dem Libanon stammende Sounddesigner, Musikproduzent; Grafiker und Filmemacher Jad Taleb spielt seit über 10 Jahren Musik und hat seine ersten elektronischen Arbeiten 2011 produziert.

DJ Rita © Jad Bechara

DJ Rita

Rita mischt seit 2005 Techno mit einem Hauch ethnischer Klänge. Wenn sie nicht in AHM oder The Grand Factory spielt, ist sie an ihrem Lieblingsort Reunion...

Digital Calligraffiti

Künstler starteten einen translokalen Dialog zwischen Beirut und Berlin, indem sie Calligraffiti-Nachrichten mit Hilfe einer Live-Netzwerk-Performance austauschten.

Digital Calligraffiti verwandelte so die Leinwand auf der Großen Party in Beirut und die Fassade des CHB (Collegium Hungaricum Berlin) in digitale Leinwände.  Die Symbiose heißt Calligraffiti, ein Begriff der zuerst 2007 von Niels Shoe Meulmann genutzt wurde. Niels Shoe Meulmann ist ein bekannter Graffiti-Künstler und Initiator des Calligraffiti Ambassador-Netzwerkes. Das Ziel ist es, diese kulturellen Techniken mit neuen Medientechnologien auszuweiten und Calligraffiti Kunst in der digitalen Infrastruktur der Stadt zu zeigen.

Auf der Großen Party in Beirut traten Schriftzug aus Deutschland und der Niederländer Niels Shoe Meulman – beide Calligraffiti Ambassadors – zusammen mit der Libanesischen Calligraffiti Künstlerin Hayat Chaaban aus Tripoli und Moe aus Beirut sowie dem kanadischen Medienkünstler Mang (a.k.a. Michael Ang) auf.

Am CHB (Collegium Hungaricum Berlin) in Berlin verschickten Kadir Amigo Memis, Friendyl & THEOSONE ihre Nachrichten mit Hilfe des interaktiven Infl3ctors, der von VJ Zoey Vero bedient wurde.

Kurator: Don Karl
 

Digital Calligraffiti Campaign


Digital Calligraffiti Campaign

Digital Calligraffiti - Urban Media Art Campaign


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