Kunst- und Literaturproduktion als feministische Praxis

Tashweesh Tashweesh

Fr, 16.11.2018

Goethe-Institut Libanon Medienlounge

FISHBOWL DISCUSSION

KUNST- UND LITERATURPRODUKTION ALS FEMINISTISCHE PRAXIS
Gastgeberin: Roula Seghaier (Schriftstellerin, Publizistin, LEB)

Teilnehmerinnen: Nidal Ayoub (Performerin & Mitglied von Clown Me In, LEB), Deema Kaedbay (Knowledge Workshop, LEB), Sinine Nakhle (Illustratorin, LEB) und Islam Khatib (Cartoonistin, PAL/LEB)

Vor dem Hintergrund institutioneller „Branding“-Bemühungen, feministische Sprache und Praktik zu vereinnahmen, stellt das Panel die Frage: gibt es Formen künstlerischen Ausdrucks, die Systeme von Ungerechtigkeit aufrechterhalten? Gibt es Kunstformen, die von widerständischen Diskursen ausgeschlossen bleiben? Im Format des Fishbowl laden wir das Publikum zur Diskussion ein.

Auf Arabisch und Englisch (mit Simultanübersetzung)


Roula Seghaier ist feministische Autorin und Publizistin. Ihr Hintergrund liegt in den Bereichen Politikwissenschaft, Transitional Justice, Menschenrechte und SRHR (Sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte). Derzeit leitet sie eine regionale wissenschaftliche Zeitschrift zu Körper- und Genderforschung.

Deema Kaedbey ist Mitbegründerin des Knowledge Workshop, einer feministischen Organisation in Beirut. Dort leitet sie das Oral-History-Projekt "The Storytellers Project". Sie ist außerdem Mitherausgeberin der feministischen Website Sawt al Niswa. Als promovierte Wissenschaftlerin in Women’s, Gender and Sexuality Studies untersucht sie in ihrer Arbeit queerfeministische Konzepte, die alternative Geschichten des Feminismus im Libanon konstruieren.

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