Litauische Schüler*innen debattieren auf Deutsch über bedingungsloses Grundeinkommen

Teilnehmer*innen des Wettbewerbs „Jugend debattiert in Mittel-, Ost- und Südosteuropa“ © Jugend debattiert in Mittel-, Ost- und Südosteuropa

Vilnius, den 27.04.2021
 
Beim heutigen Finale des Rhetorikwettbewerbs „Jugend debattiert in Mittel-, Ost- und Südosteuropa“ begegneten sich litauische Schüler*innen aus verschiedenen Ecken des Landes, um sich in der Fremdsprache Deutsch über ein hochaktuelles Thema auszutauschen. In einer Online-Debatte beschäftigten sich die Schüler*innen mit einer Frage, die durch den Ausbruch der Coronaviruspandemie noch aktueller geworden ist als zuvor:
 
„Soll in Litauen ein bedingungsloses Grundeinkommen eingeführt werden?“
 
Bei der Debatte konnte sich Neda Miltinytė vom „Didždvaris“ Gymnasium in Šiauliai am besten rhetorisch durchsetzten. Die vier Debattant*innen, die sich vorher in den Schulwettbewerben und dem Halbfinale durchsetzen mussten, belegten in der Finaldebatte folgende Plätze. Die ersten zwei von ihnen werden im September am Internationalen Finale des Wettbewerbs in Prag teilnehmen.

  1. Neda Miltinytė, „Didždvaris“ Gymnasium, Šiauliai
  2. Gustė Židžiūnaitė, Hermann Sudermann Gymnasium, Klaipėda
  3. Augustas Skietrys, Jesuitengymnasium Kaunas
  4. Ugnė Blekaitytė, Hermann Sudermann Gymnasium, Klaipėda
Der Wettbewerb fand dieses Jahr zum ersten Mal in digitaler Form statt. Auf Schul- und Landesebene debattierten die Schüler*innen online. Auch zum Landesfinale schalteten sich die Debattierenden von zu Hause aus zu. Die ganze Veranstaltung wurde aus dem Goethe-Institut in Vilnius auf YouTube live übertragen.
 
Über das Projekt:
 
Jugend debattiert in Mittel-, Ost- und Südosteuropa ist ein Debattierwettbewerb für Schüler*innen, die Deutsch als Fremdsprache lernen. Er trägt dazu bei, dass junge Menschen ihre Ansichten und Standpunkte in der Fremdsprache Deutsch kenntnisreich und überzeugend vertreten können. Das Projekt stärkt die Debatte als Medium demokratischer Auseinandersetzung und fördert die aktive Mehrsprachigkeit in Europa. Debattiert wird zu Themen aus den Bereichen Schule, Grund- und Menschenrechte oder Europa. Gegenwärtig nehmen Deutschlernende aus Schulen in Belarus, Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, Russland, Slowenien, der Slowakei, Tschechien, der Ukraine und Ungarn am Wettbewerb teil.