25 Jahre an unserer Seite
#GIRiga25

Was wäre das Goethe-Institut Riga ohne all die Menschen, die Tag für Tag zu uns kommen, mit uns zusammenarbeiten und uns in den letzten 25 Jahren begleitet haben? Hier kommen unsere Projektpartner, Kursteilnehmer, Bibliotheksbesucher und Freunde zu Wort und erzählen von ihren schönsten Erinnerungen und von ihren Wünschen für die Zukunft! Machen auch Sie mit und melden Sie sich in den sozialen Medien mit dem Hashtag #GIRiga25!
 

Leo Dribins Foto: Goethe-Institut Riga

Leitender Forscher am Institut für Philosophie und Soziologie
Leo Dribins

In den 90er Jahren half uns das Goethe-Institut bei der Akklimatisierung and die neue, demokratische Welt. Hier herrschten eine freie Atmosphäre, Toleranz, und die Bemühung um Verständnis und Erklärung. Das ermutigte uns, frei zu denken. Ich erinnere mich an eine wichtige Diskussion über Konformismus und Kolaboration. Hier lernte ich den Begriff Diskurs kennen.

Silvija Tretjakova Foto: Goethe-Institut Riga

Leiterin des Kinderliteraturzentrums der Lettischen Nationalbibiothek
Silvija Tretjakova

Mit dem Goethe-Institut Riga arbeite ich seit seiner Gründung zusammen. Im Kulturhauptstadtjahr 2014 veranstalteten wir die Konferenz „Die Welt im Bilderbuch“ und die erste Bilderbuchquadriennale „Bildergeschichte“. Das GI unterstütze uns dabei, die deutsche Illustratorin Jutta Bauer und die Kinderbuchautorin Gisela Kalow nach Riga zu holen sowie bei der Übersetzung der Veranstaltung.

Daina Volkinšteine Foto: Goethe-Institut Riga

Lektorin an der Lettischen Kulturakademie, Leiterin des Studiengangs “Internationale Kulturbeziehungen Lettland – Deutschland”
Daina Volkinšteine

Kurz nach seiner Gründung ermöglichte mir das Goethe-Institut Riga die Teilnahme an einer internationalen Fortbildung in München. Das war damals eine sehr beeindruckende Reise für mich, vor allem die Ausflüge nach Murnau, wo Wassily Kandinsky und Gabriele Münter gelebt haben.

Mārtiņš Heimrāts Foto: Goethe-Institut Riga

Künstler, Designer
Mārtiņš Heimrāts

Es ist ein Privileg, Bücher zu lesen, die man hier nicht kaufen kann, Musik zu hören, die nicht im Radio läuft, Filme zu schauen, die nicht im Kino laufen, Zeitschriften zu lesen, die man nicht am Kiosk kaufen kann. Es ist ein Privileg, Deutsch zu können. Das Goethe-Institut Riga ist ein Privileg. Ein Ort der Begegnung, der Seminare, des Deutschlernens und eines respektablen Ausstellungsprogramms.

Dace Kārkliņa Foto: Goethe-Institut Riga

Sachbearbeiterin im Lettischen Nationalarchiv
Dace Kārkliņa

Im Goethe-Institut habe ich nicht nur Deutsch gelernt, sondern auch zum ersten mal Tischfußball und Tischtennis gespielt! Eine andere Kursteilnehmerin und ich probierten es vor dem Kurs einfach mal aus, das sah bestimmt lustig aus, aber wir hatten Spaß daran und mit der Zeit klappte es auch immer besser.

Anita Jonasta Foto: Goethe-Institut Riga

Vorstandsvorsitzende des Deutschlehrerverbands
Anita Jonasta

1994 zeigte mein Chef mir das Goethe-Institut. Ich fragte mich, was das ist und was es mit Goethe zu tun hat, er sagte nur, dass hier alle deutsch sprechen. So ganz klar war es mir auch danach nicht, aber als es später in der Schule erwähnt wurde, war ich sehr stolz, dass ich schon wusste, was und wo es ist!

Nadīna Rode Foto: Goethe-Institut Riga

Studentin
Nadīna Rode

Am liebsten erinnere ich mich an die professionellen und kreativen Deutschlehrer am Goethe-Institut sowie die vielen Möglichkeiten, durch die Teilnahme an verschiedenen Projekten wie „Jugend Debattiert“ mein Deutsch zu verbessern.
Ich wünsche dem Institut viele neue und kreative Ideen für seine Arbeit, die Deutschlerner und alle Kulturinteressierten in Lettland.
 

Svetlana Šukalo Foto: Goethe-Institut Riga

Deutschlehrerin
Svetlana Šukalo

Deutschlehrerin bin ich dank des damaligen Leiters der Sprachabteilung am Goethe Institut Riga geworden. Er erkannte meine Begeisterung für die deutsche Sprache und stellte den Kontakt zur Hochschule her. Ich bin sehr dankbar dafür, denn meine Arbeit macht mir viel Spaß!
 

Maija Pavlova Foto: Goethe-Institut Riga

Leiterin des Ģertrūdes ielas teātris
Maija Pavlova

Eine meiner schönsten Erinnerungen im Zusammenhang mit dem GI ist Fritz Langs “Metropolis” mit Klavierbegleitung von Aljoscha Zimmermann im jetzigen Splendid Palace.
Dem Goethe-Institut wünsche ich, dass es auch weiterhin einen aktiven Beitrag zum kulturellen und öffentlichen Leben in Lettland leistet. Viel Erfolg!
 

Anda Švēde Foto: Goethe-Institut Riga

Dolmetscherin
Anda Švēde

Bei der Eröffnung des GI übersetzte ich die Reden. Ein Redner zitierte etwas auf Latein, ich meinte, dass eines der Wörter “blühen” heißen könnte. Also übersetze ich: “Wachsen, gedeihen und blühen!” Später musste ich zugeben, dass ich keine Ahnung hatte, was das lateinische Sprichwort hieß, was für allgemeine Erheiterung sorgte.
Möge das Goethe-Institut also wachsen, gedeihen und blühen!
 

Ojārs Balcers Foto: Goethe-Institut Riga

Dolmetscher, Forscher
Ojārs Balcers

Ich erinnere mich gern die angenehme Atmosphäre und die herzlichen, geduldigen und klugen Deutschlehrerinnen. Einmal erklärte uns die Lehrerin die Wortfolge im Deutschen mit der TeKaMoLo-Regel und am Schluss war ein Tee trinkendes Kamel an die Tafel gezeichnet.
In Zukunft möchte ich noch viele Veranstaltungen wie die Lesung mit Abbas Khider besuchen.

 

Deniss Hanovs Foto: Goethe-Institut Riga

Kulturwissenschaftler
Deniss Hanovs

In der Nationalbibliothek, der Ziedonis-Saal ist voll. Ich bitte Aleida Assmann auf die Bühne zum Gespräch. Auf diesen Moment habe ich 10 Jahre gewartet! Mit Hilfe des Goethe-Instituts wurde er 2016 endlich wahr.
Mein Wunsch für die Zukunft: Haltet durch, es gibt noch viel zu tun!
 

Solvita Krese Foto: Goethe-Institut Riga

Direktorin des LMMC
Solvita Krese

Ich erinnere mich gern an die Konferenz “WELTSTADT” 2014 in Berlin. Es war spannend zu sehen, dass die Wiederbelebung von leerstehenden Gebäuden so ein aktuelles Thema an Goethe-Instituten und in Städten auf der ganzen Welt ist. Das große Interesse an unserer eigenen Erfahrung hat mich sehr gefreut.

Kirils Soklakovs Foto: Goethe-Institut Riga

Deutschlehrer
Kirils Soklakovs

Meine schönste Erinnerung ist eine Veranstaltung, die ich als Schüler besuchte. Wir sollten Gegenstände mit Goethe in Verbindung bringen. Dabei erfuhren wir, dass auf der Fassade des Nationaltheaters hier in Riga auch Goethe und Schiller abgebildet sind! Das weiß ich noch heute!
Ich wünsche mir mehr deutsch-lettische Literaturveranstaltungen für Schüler.

Ilze Kļaviņa Foto: Goethe-Institut Riga

ASSITEJ Lettland Expertin
Ilze Kļaviņa

In Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut luden wir 2001 den Theaterpädagogen Stephan Hoffmann ein. Das war eine tolle Erfahrung!
Mein Wunsch für die Zukunft wäre es, einen großen Workshop oder sogar ein Festival zusammen mit Experten von ASSITEJ Deutschland zu veranstalten, wir könnten viel von ihnen lernen.

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