Film Die Blechtrommel

Die Blechtrommel © Seitz GmbH Filmproduktion

Do, 27.09.2018

Splendid Palace

Elizabetes iela 61
Riga

Deutscher Filmclub

Regie: Volker Schlöndorf,  BR Deutschland/ Frankreich 1979, Farbe, 163 Min.
Darsteller: David Bennent, Mario Adorf, Angela Winkler, Charles Aznavour, Katharina Thalbach, Daniel Olbrychski, Tina Engel u.a.


Danzig, 1924. In der Familie Matzerath kommt ein Kind zur Welt. Vom Augenblick seiner Geburt an ist der kleine Oskar ein überaus frühreifes, hellhöriges Bürschchen. Schon in den Armen seiner Mutter beginnt der Säugling, seine Umwelt mit großer Skepsis zu betrachten. Zu seinem dritten Geburtstag bekommt Oskar eine Blechtrommel geschenkt. An diesem Tag beschließt er aus einer grundsätzlichen Verweigerungshaltung heraus, sein Wachstum einzustellen, indem er sich die Kellertreppe hinunterstürzt. Geistig und männlich entwickelt er sich sehr wohl weiter, doch seine körperliche Erscheinung schafft von diesem Tag an automatisch eine gewisse Distanz zwischen Oskar und der Welt der „Erwachsenen“. Auf seiner hämmernden Blechtrommel und mit seiner Fähigkeit, Glas zu zersingen, artikuliert er seinen Protest gegen die verlogene, intrigante Welt der Erwachsenen, die sich ihm einerseits im Terror der Nazis, andererseits in diversen Sex-Affären seiner Familienmitglieder offenbart. 1945, nach Kriegsende, beschließt Oskar, dass er wieder wachsen will.

Die Blechtrommel ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Günter Grass (1927 – 2015)  durch Volker Schlöndorff aus dem Jahr 1979. Es ist der erste der mittlerweile drei deutschen Filme, die als Bester fremdsprachiger Film mit einem Oscar ausgezeichnet wurden (1980). Neben anderen Filmpreisen erhielt er auch die Goldene Palme in Cannes (1979).

„Schlöndorffs brillant inszenierte, weitgehend werktreue Verfilmung des Romans von Günter Grass. Eine opulente Bestseller-Verfilmung voller sinnlicher Kraft.“
- Lexikon des Internationalen Films
 
Goethe-Institut Riga in Zusammenarbeit mit dem Kino "Splendid Palace".

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