HOUDOUD

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Erkenntnisgewinn durch Begegnung von Kunst und Wissenschaft

November 2018 – Juni 2019

Das Goethe-Institut Marokko ist Partner der Veranstaltungsreihe HOUDOUD (= Grenze), das Wissenschafler*innen der Human- und Sozialwissenschaften sowie Künstler*innen zu einer gemeinsamen Reflexion von Grenzen zusammenbringt.

Die Ideengeber des Projekts, Driss Ksikes (Schriftsteller, Dramatiker und Forscher an der ‘Economia-HEM’) und Omar Berrada (Kunstkurator) versuchen mit diesem Ansatz, die akademische Forschung zu erneuern und neue Instrumente zur Untersuchung von Realität und Vorstellung zu schaffen.

Das Projekt untersucht die Frage der Mobilität aus postkolonialer Perspektive. Laut Driss Ksikes (Koordinator des Lehrstuhls „Fatima Mernissi“ und Kurator des Projekts) geht es darum, Forscher*innen und Künstler*innen aus ihrer eigenen Disziplin herauszuholen, Identitäten und imaginäre Grenzen kritisch zu hinterfragen.

Das Programm setzt folgende Schwerpunkte:

  • Dialog zwischen akademischer Forschung und bildender Kunst
  • Dialog zwischen akademischer Forschung und darstellender Kunst
Drei Künstler*innen der bildenden bzw. darstellenden Kunst, eine Architektin und fünf junge Wissenschaflter*innen wurden für die Teilnahme am Programm ausgewählt. Von November 2018 bis Juni 2019 bringen Kreativ- und Forschungsworkshops in Tétouan, Rabat, Berlin und Bordeaux die Akteure in Zweierteams aus Künstlern und Forschern zusammen.

Öffentliche Veranstaltungen bieten einem breiten Publikum die Möglichkeit, den Diskurs zu verfolgen. , . Die Ergebnisse des Projektes werden zudem bei der Abschlussveranstaltung im Juni 2019 in Casablanca vorgestellt.

Projektpartner: Institut für Auslandbeziehungen-IfA UNESCO, Université Mohammed V (Professur Fatima Mernissi), Goethe-Institut Marokko, Institut français Maroc  
Öffentliche Veranstaltungen :

Donnerstag, 15. November, 19 Uhr, Institut français Tétouan
« Ideenaustausch in der Kunst »
Podiumsdiskussion mit Sanna Innab (Bildende Künstlerin), Salima Naji (Architektin, Anthropologin), Hassan Darsi (Bildender Künstler), et Hamida Aidouni (Professorin für Literatur und Kino). Moderation: Omar Berrada (Kurator, Übersetzer und Dichter).

Montag, 3. Dezember, 19 Uhr, Lobby/Eingangsbereich im Théâtre Mohammed V, Rabat
« Dokumentarisches Theater in Nordafrika »
Podiumsdiskussion mit Laila Hassan Soliman (Dramaturgin und Regisseurin) und Khalid Amine (Wissenschaftler). Moderation: Driss Ksikes.

Freitag, 7. Dezember, 20 Uhr, Bibliothèque nationale du Royaume du Maroc, Rabat
« Der Bühnenautor als Forscher »
Podiumsdiskussion mit Laila Hassan Soliman (Dramatikerin und Regisseurin), Kamal Khalladi (Dramatiker) und Issam El Yousfi (Dramatiker). Moderation: Rachid Mountassar, Direktor von ISADAC