Konferenz Travelling Narratives – Vortrag mit Yvette Mutumba

Travelling Narratives © Le Cube

Di, 28.05.2019

Goethe-Institut Rabat

7, rue Sana'a
10 001 Rabat

Yvette Mutumba (Berlin) ist Kunsthistorikerin, Kuratorin und Journalistin („Contemporary And“, ifa) mit Schwerpunkt auf zeitgenössische Kunst. Im Rahmen des Regionalprojekts "Travelling Narratives" ist sie Gast des Goethe-Instituts Marokko und des Cube - independent art space.

In ihrem Vortrag wird Yvette Mutumba über ihre Praxis als Kunsthistorikerin, Kuratorin und Chefredakteurin sprechen, die sich einer stärkeren Sichtbarkeit und dem Diskurs über zeitgenössische Kunst aus verschiedensten Perspektiven widmet. Anhand einer Auswahl ihrer jüngsten Projekte wird sie ihre Methoden diskutieren, die darauf abzielen, marginalisierte, komplexe (Kunst-)Geschichten und Debatten auf zugängliche Weise zu vermitteln und zu verbreiten sowie parallele Narrativen in einem kulturellen Diskurs zu schaffen.

Yvette Mutumba © Yvette Mutumba Yvette Mutumba ist Mitbegründerin und Chefredakteurin der Kunstmagazine Contemporary And (C&) und Contemporary And América Latina (C& AL), die vom ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) in englischer, deutscher und französischer Sprache veröffentlicht werden. Beide Zeitungen präsentieren online das Zeitgeschehen der zeitgenössischen Kunst und der Kulturszene in Afrika, Lateinamerika und der Karibik sowie in der Diaspora. Sie bieten Interviews, Ausstellungsrezensionen und Essays, die wichtige Stimmen und Standpunkte von Künstler*innen aus dem afrikanischen und südamerikanischen Kontinent zusammenführen und verknüpfen.

Yvette Mutumba ist ebenfalls Gastdozentin an der Universität der Künste Berlin. Mutumba war Teil des kuratorischen Teams der 10. Berlin Biennale (2018) und Gastprofessorin für Globale Diskurse an der Kunsthochschule für Medien, Köln (2017-2018). Von 2012 bis 2016 war sie als Kuratorin am Weltkulturen Museum in Frankfurt am Main tätig. Hier ko-kuratierte sie die Ausstellungen „Ware & Wissen – or the stories you wouldn’t tell a stranger“ (2014–15), „El Hadji Sy: Paintings, Performance, Politics“ (2015) und „A Labour of Love“ (2016; 2017, Johannesburg Art Gallery). Letztere war für den 2016 Global Fine Arts Award nominiert. 2016 ko-kuratierte sie den „Focus: African Perspectives“ der Armory Show, New York. Mutumba studierte Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin und promovierte am Birkbeck, University of London. Ihr Promotionsthema lautete „The (Re-)Presentation Contemporary Art from AFrica and the Diaspora in a German Context, 1960 – 2011“. Als Autorin und Herausgeberin hat sie zahlreiche Texte und Bücher zu zeitgenössischer Kunst aus verschiedensten Perspektiven sowie zu globaler Kunstgeschichte veröffentlicht.

 
Das Goethe-Institut Marokko ist Partner des Kunst- und Forschungsprojekts „travelling narratives“ , das 2017 von „Le Cube – independent art room“ (Rabat) initiiert wurde.
Das Projekt ist eine Schnittstelle zwischen Kunst und Forschung. Parallel zum Residenz-Programm wird 2019 ein Konferenz- und Workshop-Zyklus mit internationalen Expert*innen aus dem Bereich zeitgenössischer Kunst, Geschichte und (post) kolonialistischer Theorie stattfinden. Deutsche Referent*innen werden in diesem Rahmen zur Diskussion mit Aktivist*innen, Studierende, und Bürger*innen eingeladen.

Am Mittwoch, den 29. Mai um 13 Uhr trifft das Publikum Yvette Mutumba im Le Cube zu einer öffentlichen Diskussion im Anschluss an die Konferenz.

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