Film Mort à vendre

Mort à vendre © Agora Films D.R.

Di, 23.04.2019

CinéAtlas

279 Ave Mohammed V
Rabat

Regie: Faouzi Bensaïdi, 2011 | 117 Minuten
Produktion: Agora Films

„Mort à vendre“ spielt im nordmarokkanischen Tetouan, am Mittelmeer, Europa zum Greifen nahe. Drei junge Männer, die Freunde Soufiane, Allal und Malik träumen hier von einem besseren Leben und versuchen, ihre Loyalität zueinander zu bewahren. Soufiane, der Jüngste, füllt die trostlosen Tage mit kleinen Diebereien. Allal, der Älteste, will sich im Drogenschmuggel behaupten. Und Malik verliebt sich in Dounia, die als Prostituierte in einem Nachtclub arbeitet. Die drei trennen sich, um ihre eigenen Wege in ein unabhängiges Leben zu finden. Aber schnell sehen sie ihre mögliche Zukunft in einem Strudel aus Gewalt, Gier, Eifersucht und Verrat untergehen. Der gemeinsame Überfall auf ein Juweliergeschäft wird für sie zum letzten Ausweg.

Die Geschichte der drei Freunde ist zugleich eine Sozialkritik, eine Geschichte, in der Liebe Quelle der Hoffnung bleibt und erzählt und eine philosophische Untersuchung der „condition humaine“.
„Mort à vendre“ wurde auf der 62. Berlinale gezeigt und durch den World Cinema Funds gefördert.
 
Faouzi Bensaïdi wurde 1967 in Meknes geboren. Er studierte Schauspiel am Institut für Theaterkunst und Kultur in Rabat und am Nationalen Konservatorium für Schauspielkunst in Paris. Nach mehreren Theaterproduktionen begann er 1997 mit der Regie von Kurzfilmen, darunter La Falaise, der auf Festivals mit insgesamt 23 Preisen ausgezeichnet wurde. Er wirkte 1999 am Drehbuch von Loin von André Téchiné mit und veröffentlichte 2003 mit Mille mois seinen ersten Spielfilm. Sein Film Volubilis wurde in der Sektion Venice Days der Internationalen Filmfestspiele von Venedig 2017 gezeigt.

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