Emil und die Detektive - 1954
Deutschland

Emil und die Detektive - 1954 © Robert Adolf Stemmle

Emil und die Detektive - 1954

Der zwölfjährige Emil Tischbein reist vom Land zu seiner Großmutter in der Hauptstadt Berlin. Es ist seine erste Reise auf eigene Faust. Das Bahnabteil ist voll fremder Menschen, die Emil wunderliche Geschichten aus der großen Stadt Berlin erzählen. Doch ist Emil in Gefahr? Will ihm der Reisende mit den grünen Bonbons Böses? Und warum fühlt Emil sich auf einmal so benommen? Mit Schlafbonbons hatte Emil nicht gerechnet. Als er wieder aufwacht, ist das Geld, mit dem Emil seine Großmutter in Berlin unterstützen wollte, genauso verschwunden wie der Dieb. Zum Glück ist Emil in Berlin nicht mehr auf sich allein gestellt: Auf seiner Jagd nach dem Dieb findet er rasch Freunde, die gemeinsam gegen die Ungerechtigkeit der bösen Erwachsenenwelt kämpfen. Die Detektive haben sich gefunden. In einer Verfolgungsjagd quer durch Berlin beweisen sie, dass selbst die Kleinsten das Zeug zu großen Heldentaten haben und Gerechtigkeit uns alle angeht.

Der Film ist eine farbige Neuverfilmung des Kinderbuchklassikers von 1931. Nur wenige Jahre nach seiner Erscheinung wurde der Welterfolg des berühmten deutschen Kinderbuchautors Erich Kästner von den Nationalsozialisten verboten. Sämtliche Werke Erich Kästners fielen den Bücherverbrennungen der Nazis zum Opfer. Nach dem Krieg allerdings wurde Kästner wieder von Millionen junger Leute auf der ganzen Welt gelesen.  Heute wie damals zeigt er den Jüngsten den Wert von Freundschaft und den Mut, für die richtige Sache zu kämpfen.