Mein Leben als Zucchini
Frankreich / Schweiz

Mein Leben als Zucchini © Claude Barras

Mein Leben als Zucchini

Der neunjährige Zucchini hat kein leichtes Leben. Er wächst allein bei seiner Mutter auf, die lieber Bier trinkt und den Fernseher ankeift, als sich um ihren Sohn zu kümmern. Als sie bei einem Unfall ums Leben kommt, bleibt Zucchini allein auf der Welt zurück. Er kommt in ein Heim und trifft dort auf andere Kinder, die genau wie er wenig Glück mit ihren Eltern hatten. Nach anfänglichen Schwierigkeiten freundet er sich mit den anderen Heimkindern an, sodass seine tiefe Traurigkeit langsam weicht. Dazu trägt vor allem der Polizist Raymond bei, dessen regelmäßige Besuche Zucchini immer wieder aufheitern. Und natürlich das neue Mädchen Camille, das eines Tages im Heim auftaucht und Zucchini bisher unbekanntes Herzklopfen verursacht. Gemeinsam mit beiden entdeckt er zum ersten Mal, wie schön das Leben sein kann und beginnt die Bedeutung von Freundschaft und Liebe zu verstehen.

Dieser für den Oscar nominierte Animationsfilm ist so ganz anders als die schrillen Produktionen der großen Studios. In einfühlsamen Bildern und eher leisen Tönen erzählt er die Geschichte eines einsamen Jungen, der sich selbst Zucchini nennt. Ganz ohne Kitsch und Klischee nimmt er die Kinder und ihre Probleme ernst, zeigt ihre Kämpfe und Ängste, aber auch ihre Neugierde auf das Leben und Erwachsenwerden. Sensibel, furchtlos und humorvoll – ein Kinderfilm nicht nur für Kinder!