Tschick
Deutschland

Tschick © Fatih Akin

Tschick

Kurz vor der Sommerpause kommt ein neuer Mitschüler in die Klasse eines Berliner Gymnasiums. Andrej Tschichatschow, kurz Tschick, ist ebenso intelligent wie frech und ungezogen. Bald ist er als der asoziale Außenseiter der Schule abgestempelt. Doch in seiner Andersartigkeit ist er nicht alleine.

Maik, der langweiligste Sonderling der Klasse, bereitet sich auf sechs Wochen einsamer, ereignisloser Sommerferien vor. Die Beziehung seiner Eltern zerbricht am Alkohol und den Affären des Vaters. Doch da kommt Tschick mit seinem gestohlenen  blauen Lada und nimmt Maik auf eine abenteuerliche Reise mit. Auf ihrer Fahrt quer durch die ostdeutsche Provinz erzählt „Tschick“ von der ersten Liebe, unwahrscheinlicher Freundschaft und der überwältigenden Herausforderung des Erwachsenwerdens.

„Tschick“ ist die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Wolfgang Herrndorf, der den kurzen Roman unter dem Eindruck seiner Krebsdiagnose im Jahr 2010 schrieb. Im Jahr 2013 nahm er sich das Leben. Der Regisseur Fatih Akin ist Sohn türkischer Einwanderer und gehört heute zu den  erfolgreichsten Filmemachern Deutschlands. Ihm gelingt eine gefühlvolle Inszenierung von Herrndorfs Coming-Of-Age-Story. Seine beiden Hauptdarsteller sind ein Glücksfall. Entstanden ist so ein Road-Movie der feinsten Art.
 
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