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Hinter den Kulissen des
POW! WOW! Washington DC

  • Jeff Gress speaking ©Jeff Gress / Foto: Mike Maguire
    Der hawaiianische Künstler Jeff Gress erklärt am zweiten Tag des diesjährigen Festivals die Pläne für sein Wandbild, dabei trägt er ein POW! WOW!-T-Shirt.
  • Jeff Gress - POW! WOW! Washington DC ©Jeff Gress / Foto: Mike Maguire
    Gress‘ fertiggestelltes Werk in der Nähe der Ecke von N und First Street NE.
  • CRI - POW! WOW! Washington DC 2017 Shed ©CRI / Foto: Mike Maguire
    Juan „CRI” Pineda, ein Künstler aus D.C., verschönerte diese Hütte auf der M Street NE in NoMa für das POW! WOW! DC Festival 2017.
  • Kelly Towles - POW! WOW! Washington DC 2018 ©Kelly Towles / Foto: Mike Maguire
    Kelly Towles nahm dieselbe Hütte für das diesjährige Festival in Angriff.
Das POW! WOW! DC Mural Festival 2018 ist zu Ende gegangen und hat in Washington, D.C. 20 neue Street-Art-Kunstwerke in und um das Stadtviertel NoMa hinterlassen.
 
Festivalleiter Kelly Towles ist bereits seit Ende der 1990er Jahre in der Kunstszene von D.C. aktiv; seine Werke sind hier allerorts zu sehen: in Geschäften, Galerien, an Wänden und Garagentoren. Neben der ganzen Organisation für das diesjährige Festival ist er selbst auch als Künstler aktiv gewesen und hat einen Schuppen mit einem neuen Wandkunstwerk versehen.
 
Der Künstler Jeff Gress aus Hawaii gehört schon lange zur „POW! WOW! Worldwide“-Gemeinschaft und hat Towles bereits beim POW! WOW! DC Mural Festival 2017 unterstützt. 2018 hat er das Festival dagegen rein aus Künstlersicht erlebt – das Ausmaß seines Beitrags erforderte dieses Mal seine gesamte Aufmerksamkeit: Sein in Blau und Lila gehaltenes Wandgemälde DC! in der Nähe der N Street NE erstreckt sich schließlich über drei Stockwerke.
 
Wer die Werke noch im Neuzustand erleben möchte, sollte sich schnell das Standortverzeichnis auf der POW! WOW! DC Website ansehen und den Wandgemälden bald einen Besuch abstatten. Schließlich handelt es sich bei Street Art fast ausschließlich um eine zeitlich begrenzte Kunstform, die Kunstwerke sind diversen Bedrohungen ausgesetzt. Obwohl die meisten Graffiti-Künstler und Tagger nie auf die Idee kämen, das Werk eines anderen als Leinwand für das eigene Bild zu nutzen, gibt es leider immer wieder Ausnahmen. Es besteht immer die Gefahr, dass die Werke von anderen übermalt oder im Zuge einer Baumaßnahme, bei der die betreffende Wand in Mitleidenschaft gezogen wird, zerstört werden.

 

Autor

Mike Maguire ©Josh Mike Maguire kommt aus Washington D.C. und ist Fotograf und Schriftsteller. Seine Fotos sind im Washington City Paper, in der Baltimore Sun, in USA Todayund im Thrasher Magazine erschienen. Der gebürtige Washingtoner liebt es, das Nachtleben und die Street-Art der Stadt zu fotografieren. Folgen Sie Mike auf Instagram.
 
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