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Free Egunfemi Bangura
Die „Commemorative Justice“-Bewegung

The Commemorative Justice Movement
© Free Egunfemi Bangura

Als Stipendiatin des Monument Lab ist es mein Ziel, die national bekannte „Commemorative Justice“-Bewegung auszuweiten. Ich habe diese Bewegung ins Leben gerufen, um die strukturelle, rassistisch motivierte Ungerechtigkeit zu thematisieren, die ich und viele andere, die das Vergangenheitsnarrativ neu erzählen wollen, angesichts der enormen Anstrengungen erleben, die noch immer, hunderte Jahre später, unternommen werden, um die Stimmen der selbstbestimmten Kämpfer*innen für die Freiheit der Schwarzen bewusst zu unterdrücken.

Leider bieten die US-amerikanischen Einrichtungen zur Erhaltung des Kulturerbes unverhohlenen Rassisten einen Nährboden, auf dem sie ihre fragwürdigen Ansichten verbreiten können, ohne dass Korrektive etabliert sind, die ihnen gegenübertreten. Auf diesem Gebiet herrscht ein ernsthafter Mangel an Multikulturalität, und es fehlt den eigentlichen Bewahrer*innen der Narrative der Schwarzen Freiheitsbewegung an Möglichkeiten, auf wirkungsvolle Ressourcen zurückzugreifen.

Ein Beispiel: Im Jahr 1800 wollten sich Brother General Gabriel und seine unsichtbare Armee gegen die Befürworter der Sklaverei in Richmond auflehnen. Mit Unterstützung des Bürgermeisters von Richmond, Levar M. Stoney, veranstaltete Untold RVA vom 26. August bis 1. September 2019 das zweite Jahr in Folge die „Gabriel Week“. Werden diese einflussreichen Narrative nicht im öffentlichen Bewusstsein verankert, geraten die Leistungen unserer Vorfahren in Vergessenheit, und zukünftige Aktivist*innen für soziale Gerechtigkeit haben keine Vorbilder, die ihre wichtigen Beiträge zum Kampf für die Gleichheit aller Ethnien inspirieren.

Ich habe es mir zur Lebensaufgabe gemacht, diesen Herausforderungen mit durchdachten Innovationen und sozialem Unternehmertum zu begegnen und zu einem erfolgreichen Beispiel für schwarzes Unternehmertum in der Landschaft der Erinnerungskultur zu werden. Mein Ziel ist es, einstmals marginalisierten Kulturgemeinschaften bei der Anreicherung ihres kulturellen Erbes zu helfen, indem ich die einzigartigen Geschichten ihrer Vorfahr*innen in die entscheidende Arbeit an vorderster Front unserer wichtigsten Bewegungen einbinde.

  • The Commemorative Justice Movement - Untold RVA © Free Egunfemi Bangura
  • The Commemorative Justice Movement - Untold RVA © Free Egunfemi Bangura
  • The Commemorative Justice Movement - Untold RVA © Free Egunfemi Bangura

Meine Pläne für Commemorative Justice

Die Wahrheit über die bewusst verschwiegenen rassistischen Wurzeln Richmonds für Menschen aller Altersgruppen und Hintergründe einfacher zugänglich machen, ohne dass eine umfangreiche Lektüre erforderlich ist.

Für die Zunahme und Einbeziehung junger Schwarzer Stimmen sorgen, wenn Virginia einen noch größeren Anteil der derzeit landesweit zur Verfügung stehenden 7 Mrd. Dollar für Heritage Tourism für sich beansprucht.

Die „Commemorative Justice“-Bewegung ausweiten, indem ich eine Gruppe bislang nicht einbezogener Kreativer damit beauftrage, kostengünstige, durchdachte Projekte mit hoher Sichtbarkeit zu realisieren, die der in Richmond anzutreffenden, beschämenden nostalgischen Hommage von Konföderierten-Denkmälern entgegentreten.

Ein reproduzierbarer Prototyp für andere Städte im Süden der USA zu werden, die sich mit der Frage auseinandersetzen, wie man mithilfe eines taktischen, von Menschen praktizierten Urbanismus den negativen Auswirkungen einer vergiftenden Geschichtsschreibung entgegenwirken kann, die auf Ausgrenzung und rassistischer Kunst im öffentlichen Raum beruht.

Ein „Commemorative Justice“-Wochenend-Institut gründen, indem ich Intensivkurse für Führungspersönlichkeiten von Einrichtungen zur Erhaltung des Kulturerbes gebe, die lernen wollen, wie sie ähnliche Maßnahmen an ihren Standorten etablieren können. Dabei dient der Erfolg von Untold RVA in Richmond als Prototyp.

Die bestehenden „Commemorative-Justice“-Workshops auf ein Kohortenformat ausweiten, sechsmonatige Mikroprojekte fördern und Menschen, die auf ungewöhnliche Art zu einer durch die Vorfahren motivierten Ethniengleichheit in den USA beitragen, finanziell unterstützen.

Was ich bis heute erreicht habe

Das ist der Artikel, durch den ich in der nationalen Szene als Gründerin der „Commemorative Justice“-Bewegung bekannt wurde:
medium.com/prototyping-cultural-democracy-series-part-3

Als Al Jazeera-Produzent James Gannon nach Richmond kam auf der Suche nach Mitteln zur Wiedergutmachung des Unrechts, das sein direkter Vorfahr Robert E. Lee beging, sagten ihm alle, mit denen er sich unterhielt, dass er sich unbedingt mit mir treffen solle. Dieses Video fängt einen Teil unserer Begegnung ein:
www.facebook.com/aljazeera

Dieser von Air Media produzierte Dokumentarfilm von PBS war ein wichtiger Meilenstein meiner Arbeit zur Wiedergewinnung der Narrative der schwarzen Freiheitsbewegung in Richmond:
www.pbs.org/video/finding-america-may-it-be-so

Im Frühjahr 2018 folgte mir Next City auf das Gebiet des taktischen Urbanismus und veröffentlichte einen äußerst profunden Artikel, mithilfe dessen ich meine Arbeit als national anerkannte Erfolgsmethode auf dem Gebiet des Community Design etablieren konnte:
nextcity.org/tactical-urbanist-pasting-narratives-of-enslaved-people-all-over-richmond

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