Film Who am I – Kein System ist sicher

Von Baran bo Odar, Deutschland, 2014, 105 Min., DCP

Who am I – Kein System ist sicher
Regie Baran bo Odar
Drehbuch Jantje Friese, Baran bo Odar
Hauptdarsteller Tom Schilling, Elyas M'Barek, Wotan Wilke Möhring, Antoine Monot Jr., Hannah Herzsprung, Trine Dyrholm
Kamera Nikolaus Summerer
Schnitt Robert Rzesacz
Produzent Max Wiedemann, Quirin Berg
Produktionsfirma Wiedemann & Berg Filmproduktion (München)
Premiere 2014

Die beiden großen Themen des Films verrät schon der Titel: Die Suche nach der eigenen Identität und die Angreifbarkeit einer elektronisch vernetzten Welt. Benjamin etwa. Er ist unsichtbar, ein Niemand: eine Null unter Einsen. Doch dies ändert sich schlagartig, als er den charismatischen Max kennenlernt - sie verstehen sich über ein gemeinsames Interesse: Fremde Computer knacken und in geschlossene Netze eindringen. Gemeinsam mit Max' Freunden, dem impulsiven Stephan und dem paranoiden Paul gründen sie die subversive Hackergruppe CLAY: Clowns Laughing @ You. CLAY versteht sich als unerschrockene Provo-Truppe. Als Spaßguerilla. Mit ihren Aktionen und sozialen Performances trifft CLAY den Nerv einer gesamten Generation. Zum ersten Mal in seinem Leben fühlt sich Benjamin als Teil von etwas Größerem und sogar die attraktive Marie wird auf ihn aufmerksam. Um in die Königsklasse der Hacker-Szene aufzusteigen, knackt die Gruppe schließlich die Server des BND – und bringt sich damit in höchste Gefahr.
 
Baran bo Odar (*1978), in der Schweiz geboren, studierte von 1998 bis 2005 an der Hochschule für Fernsehen und Film in München (HFF). Er inszenierte eine Vielzahl von Werbespots, u.a. für Panasonic, Sony und Mini-Cooper. Mit Das letzte Schweigen aus dem Jahr 2010 legte Baran bo Odar sein Spielfilmdebüt vor. Für Who am I erhielt er den Bayerischen Filmpreis 2015 für Beste Regie und sechs Nominierungen beim Deutschen Filmpreis 2015.

Filmografie (Auswahl): 2010: Das letzte Schweigen; 2006: Unter der Sonne; 2005: Quietsch (Kurzfilm)

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